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Full text: 61, 1933

Di 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1933, 
(Fortsetzung der Tabelle 3.) 
; Versuchs-| 
reihe 
*w} 
Tag 
Verdunstun gsmesser Nr. 
13 | 186 | Mittel=m| 1 | 5 | 16 Mittel + m 
144 cem Luft. enthaltend 
1.20 1.170.022 
i.17 | 1.16:40.02 
0.50 0.57-40.04 
1.50 1.534-40.03 
voll gefüllt 
1.160.082 
l.ı0 1.17-+0.08 
RR 0.64:10.04 
8 1.61:10.04 
) 
3. 
zoll gefüllt 
88 
| 
285 2.80 2.82-40.02 
2.57 2.40 2.39.40.02 
1.00 1.08 11.01-40.02 
1.34 1.40 | 1.3740.02 
2.70 2.78 
235 | 2.40 
0.97 | 1.00 
i38 | 135 
:68 ccm Luft enthaltend 
2.60 2.64-40,05 
2,40 22.38-40.05 
0.95 | 0.974-0.02 
1.36 | 1.364+0.01 
in 
Trotzdem dürfte es natürlich zweckmäßig sein, Luftblasen bei der Füllung 
der Tonzellen nach Möglichkeit auszuschalten; denn bei großen Temperatur- 
schwankungen werden sie doch infolge des großen Ausdehnungsvermögens der 
Luft die Ablesungen unsicherer gestalten; wenngleich sich auch diese Differenzen 
im Verlaufe der Beobachtungen ausgleichen müssen, 
Haben wir bislang die Konstruktion und die Eichung des Verdunstungs- 
messers im einzelnen untersucht, so kommen wir nunmehr zu der Frage der 
Aufstellung des Apparates im Freien, 
Bekanntlich geht die Wasserverdunstung einmal den Wasserdampfmengen 
proportional, welche der Luft an ihrer Sättigung bei der betreffenden Tempe- 
ratur fehlen; andererseits ist aber die Wasserverdunstung auch eine Funktion 
des Windes, welcher mechanisch die Wasserteilchen wegführt und schneller dem 
Apparate neue ungesättigte Luft zuführt. Während wir nun bislang den Wind 
ausschalteten, indem wir unsere Apparate in einem zugfreien Raume aufstellten 
und eichten, mußten wir nunmehr den Einfluß des Windes direkt untersuchen. 
Wir stellten hierzu unsere Verdunstungsmesser in verschiedenen Entfernungen 
vor einem Ventilator auf, mit dessen Hilfe wir Windgeschwindigkeiten von 0.6 
bis 7,42 m/sek erzielen konnten. Diesem Ventilator wurde zunächst an der 
Stelle, wo nachher der Verdunstungsmesser Aufstellung finden sollte, in gleicher 
Höhe ein kleines Schalenkreuzanemometer entgegengestelilt. An ihm wurde vor 
and nach der Verdunstungsmessung die Windgeschwindigkeit gemessen. Außerdem 
fand im selben Raume an einer windgeschützten Stelle die Aufstellung eines 
Verdunstungsmessers statt, welcher uns die Wasserverdunstung ohne den Einfluß 
des Windes angeben mußte. 
Die Beobachtungen sind in Tabelle 4 niedergelegt. 
Die berechneten Werte folgen der 
Di d Ehe In AM igkeit d Meichung: 
ik EEE indiekeit.” eit VON der og (2,85 — y) = log (2.85 — 0.39) — 0.18 x. 
TREE a Sie schließen sich recht gut den 
Wasserverdunstung in ım =y Beobachtungen an. Die Gleichung be- 
zefundene Werte | berechnet Sagt, daß der Einfluß des Windes auf 
N ” die Wasserverdunstung einem Maximum 
zustrebt, welches angenähert bereits bei 
der Windgeschwindigkeit von 7.5 m/sek 
erreicht wird, — Dieses Maximum wird 
offenbar durch die Schnelligkeit bedingt, 
mit welcher das Wasser in der Tonzelle 
an ihre Oberfläche nachgesaugt wird, 
Bine größere Windgeschwindigkeit durfte 
auch pflanzenphysiologisch kaum in Be- 
tracht zu ziehen sein. 
Wir finden hier beim Ton die gleiche Erscheinung, die auch im pflanzlichen 
Leben auftreten muß, und sich hier im Welken der Pflanzen bei zu starker
	        
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