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Volltext : Modellierung von extremen Sturmhochwassern an der deutschen Ostseeküste

Die  Küste,  75  MUSTOK  (2009),  71-130

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In  Abb.  17  erkennt  man  sowohl  während  der  Einstromphase  als  auch  nach  etwa  fünf
Tagen  Leerlaufen  deutlich  den  kleinen,  immer  währenden  Gezeiteneinfluss  bei  Landsort.
Hier  handelt  es  sich  um  eine  gemischte  Gezeitenform;  anfangs  liegen  eher  halbtägige  vor,
später  dann  eintägige  (Müller-Navarra,  2002;  Schmager  et  ab,  2008).  In  der  westlichen
Ostsee  (Abb.  19a,  20a  und  21)  handelt  es  sich  wegen  des  Einflusses  aus  dem  Kattegat  um
halbtägige  Gezeiten.

14.11.1872  00:00  UTC  10.11.1872  00:15  UTC
Abb.  18a  und  b:  Wasserstandsverteilung  am  Ende  des  Einstromexperimentes  (a)  und  in  der  Rekonstruktion ­
  zum  Beginn  der  Wetterumstellung  (10.11.,  b)

Abb.  18c  und  d:  Wasserstandsverteilung  nach  2  Tagen  „Leerlaufen“  (c)  und  nach  11  Tagen  (d)
            
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