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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 52 (1924)

292 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1924, 
Stromkreise (5) und (6) trägt. Der Abgangsempfänger A. E. ist über einen 
Transformator (7) an den Abgangsmagneten (3) angeschlossen, der von einer 
Batterie (8) gespeist wird, während eine Batterie (9) den Strom zum Betrieb des 
Abgangsempfängers liefert. Ein zweipoliger Umschalter (10) kann in die Stellung A 
und B gelegt werden. In Stellung A ist der Kontakt (11), der durch das Zeit- 
rad (2) von der Nase (12) geöffnet wird und sich an einer Teilung (13) am Um- 
fange des Zeitrades (2) zwecks Zeiteinstellung verschieben läßt, so geschaltet, 
daß er im Stromkreise des Zeitrelais (14) liegt, das von einer Batterie (15) gespeist 
wird. Die Spule (6) der Kurz- 
zeitmesserbremse (4), die über 
einen Transformator (16) an 
dem Echoempfänger E. E., der 
von einer Batterie (17) gespeist 
wird, angeschlossen ist, liegt 
über dem Kontakt (18) des Zeit- 
relais, der dauernd geöffnet 
ist, solange Strom im Zeitrelais 
fließt, Sobald das Zeitrad mit 
seiner Nase (12) den Kontakt 
(11) aber öffnet, wird das Zeit- 
relais (14) stromlos. Dadurch 
schnellt die Blattfeder (19) des 
Zeitrelais vom Magnetpol fort 
und schließt in diesem Zeit- 
moment den Stromkreis der bis 
dahin offenen Spule (6) der 
Kurzzeitmesserbremse, der da- 
mit dauernd geschlossen bleibt, 
weil das Zeitrelais mit Selbst- 
unterbrechung geschaltet ist. 
Von der Darstellung dieses 
Stromverlaufs ist der UÜber- 
sichtlichkeit wegen Abstand ge- 
nommen. Wird der Umschalter 
(10) in die Stellung B gelegt, 
dann wird das Zeitrelais (14) 
dadurch dauernd stromlos, wo- 
durch die Feder.(19) den Echo- 
empfänger dauernd an die 
Spule (6) der Bremse anschließt. 
In dieser Stellung kann daher 
Figur 8. Der Stromverlauf im Kurzzeitmesser mit dem Kurzzeitmesser eine 
des „Behmlotes Type 1“. gewöhnliche Lotung ohne ver- 
spätete Einschaltung des Echoempfängers vorgenommen werden. Soll eine Kon- 
trollierung mit dem neuen Kurzzeitmesser vorgenommen werden, so ist der Um- 
schalter (10) in die Stellung B zu legen. Die Kontrollierung erfolgt, wie schon 
beschrieben, durch das Niederdrücken der Knöpfe I, II und III, die der Über- 
sichtlichkeit wegen im Zeichnungsschema nicht eingezeichnet sind. Der Knopf III 
(Kontrollknopf), durch dessen Niederdrücken der Abgangsmagnet stromlos ge- 
macht. wird, setzt das Doppelsystem in Bewegung. Dadurch beginnen beide Räder 
ihren Lauf. Sobald nun das Zeitrad (2) mit seiner Nase (12) den Kontakt (11) 
öffnet, wird bei der Stellung B die Spule (5) der Kurzzeitmesserbremse, die von 
der Batterie (22) gespeist wird, stromlos, wodurch die Bremsfeder (20) sich mit der 
Bremsbacke (21) gegen den gezahnten Umfang des Kurzzeitmesserrades legt, dessen 
Lauf dadurch plötzlich gehemmt wird. Damit nun bei einer gewöhnlichen Lotung 
mit verspäteter Einschaltung des Echoempfängers wirklich eine Lotung und keine 
Kontrollierung entsteht [denn das Zeitrad öffnet auch bei jeder gewöhnlichen 
Lotung den Kontakt (11)]J, ist parallel zu diesem unter dem Kontrollknopf IL ein 
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