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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1924,
Mit Hilfe dieser beiden Gleichungen wird aus (1) und (2):
EB = Mrcosg/sint
GB = Ir (sin g’ cos 6 — cos g’ cos t sin d).
Durch Verwendung der Formeln
1 | — 1 .
rcosp' = - = =——-cosp und rsing = — -— ——- ing
Yı—Psin?g Yı—Pein?g
erhält man ferner
EB= _ TE ‚cosgpsint . ..
yYı—1?sin?
— 12
GB = _Hü—t ' sin P Cost — -— _# -. cosgpcostsind . . (6)
V1—1? sin? g Vı—Psin?e@
Bisher ist stillschweigend angenommen worden, daß // und damit auch
EB, EG und die übrigen Strecken der Zeichnung in Bogenmaß ausgedrückt sind,
so wie es in nautisch-astronomischen Rechnungen sonst üblich ist. Wählt man
nun aber als Maßeinheit für sie den Mondhalbmesser (M,E = 1!), anders gesagt:
drückt man alle diese Größen in Teilen oder Vielfachen des Mondhalbmessers
aus, so vereinfacht sich die Rechnung zunächst dadurch, daß an Stelle der bisher
variablen Größe ZZ der konstante Wert
MD — 3.6008
® 95
auftritt. Stellt man außerdem die verschiedenen Werte, welche die in den
letzten Gleichungen enthaltenen Brüche nun noch annehmen können, zu einer
Hilfstafel zusammen und setzt wie im Nautischen Jahrbuch
a
Vı—lsin?g
—
HE nn = S,
VY1ı—Psin®g
so nehmen (5) und (6) die Form an:
EB = —Ccosgsint
GB = Ssin g cos t + C cos g cos t sin d.
Nun ist ferner GM, = ö4—dy und, da alle Strecken in Einheiten des
Mondhalbmessers ausgedrückt sind, gleich der Größe q des Nautischen Jahr-
buches. Mithin ist
BM, = Ccos g cos t sin d + S sin p cost +q.
Die weitere Behandlung der Aufgabe gestaltet sich fast genau so wie im
Augustheft 1909. Aus dem rechtwinkligen Dreieck M,BE folgt zunächst
msinM = Ccosgpsint . ..... (7)
m cos M — Ccosgcostsind+Ssingcost+q ....... 6
Man erhält hierbei, da man in der ersten Gleichung für E.B das entgegen-
gesetzte Vorzeichen gewählt hat, auch für sinM und damit für M das falsche
Vorzeichen. Infolgedessen muß jetzt X FM,E, statt ihn N—M zu nennen, mit
NM bezeichnet werden, also
XFME=M+N.
M,F = m cos (M-—+XN),
FE = m sin(M + N) = sin # und
FM, — cos. (Vgl. Anmerkung!)
Da im Nautischen Jahrbuch die Größe n die Sekundenzahl angibt, in der
der Mond sich um den Betrag seines Halbmessers weiterbewegt, erhält man aus
den letzten Gleichungen die zum Durchlaufen der Strecken nötigen Zeiten
für M,F: T, = mncos(M+N),
<« FM: T, = n-cosw,
M, Mo: T,—T.
Die mittlere Greenwich-Zeit des Eintritts ist somit == Ta + T, — T.
Damit ist