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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 52 (1924)

Schulz, B.: Geschichte und Stand der Entwicklung des Behmlotes, 261

besitzt dicke Stahlwandungen und zwei Fenster aus dickem Glas, die am besten
so angebracht sind, daß sie durch den inneren Druck gegen eine Dichtung gepreßt
 werden. Die Fenster sind bei höheren Drucken möglichst klein zu halten.
Der erhöhte Druck wird durch eine Rohrleitung (9) übermittelt. Die photographische
 Platte oder das Bromsilberpapier wird wie bei Gefäß 1 von außen
gegen die mit Teilung versehene Glasplatte gelegt (7, 8). Die photographische
Platte befindet sich also nicht in dem Druckgefäß, dadurch ist die Versuchsanordnung
 gegenüber der
in Fig.1 wesentlich vereinfacht.
 Der Beleuchtungsfunke
 (6) wird in der Mitte
zwischen beiden Gefäßen
hervorgerufen. Beide Gefäße
 sind mit einem seitlichen
 trichterförmigen
Ansatz versehen, in dem
der Schallfunke erzeugt
wird (3, 5).
Dadurch ist die Möglichkeit
 gegeben, eine
größere Schallstrecke zu
wählen als in der ersten
Anordnung, eine weitere
Vergrößerung ist durch
Benutzung der reflektierten
 an Stelle der bisher
benutzten direkten Schallwelle
 möglich. Da die
Schallwelle natürlich nur
dann photographiert wird,
wenn sie sich im Augenblick
 der Belichtung im
Lichtkegel befindet, ist
die Möglichkeit vorgesehen,
 die Lage des Schallfunkens
 (3, 5) zu verschieben
 und seine Lage
mit Hilfe einer Teilung (4)
zu bestimmen, Bei den
Versuchen wird also die
Zeit zwischen Schall- und
Belichtungsfunken so zu
wählen sein, daß im Wasser
enthaltenden Gefäß 1 sich
die Schallwelle im Augenblick
 der Belichtung im
Lichtkegel befindet, im
Gefäß 2 wird je nach den
hergestellten Bedingungen und dem gewählten Medium die Lage des Schallfunkens
so lange zu verschieben sein, bis dies ebenfalls erreicht ist. Figur 2c zeigt das
Druckgefäß in Seitenansicht, es sind insbesondere die Glasteilung (2), die Schallfunkeneinrichtung
 (4) und .die Druckleitung (3) erkennbar. — Die angegebene
Methode der Schallgeschwindigkeitsbestimmung läßt sich auch auf undurchsichtige
Körper anwenden, wenn man an Stelle des Beleuchtungsfunkens im geeigneten
Moment eine das undurchsichtige Medium durchdringende Strahlenart (z. B
Röntgenstrahlen, ultraviolettes Licht, das z. B..Hartgummi durchdringt) erzeugt,
die auf die photographische Platte wirksam ist und an sich von Dichteänderungen
des Mediums beeinflußt wird.
            
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