250 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1924,
Wert ec läßt sich mit dem Rechenschieber sehr schnell und sicher bestimmen,
noch besser mit den Rechentafeln von Crelle.
Zur bequemen Berechnung wurden die Konstanten k für t = 18°C (Zimmer-
temperatur) ermittelt. Eine Übersicht zeigt Tabelle 1.
Tabelle 1. Konstanten (x = 4) für t = 18°,
[W
4 em-K.: 2 em-K.: 1 em-K.:
|yW= VW = VW =
34.05 9/00 29.14 9/00 30.90 % 00
k. k,. k.
{()
140
120
120
1923
V
195
50
175
200
250
300
350
100
450
500
350 574
300 576
350 380 |
700 583
750 585
250
257
261
265
275
280
280
>Q0
‘30
142
142
L42
142
142
142
288
388
288 145
288 145
288 | 145
289 | 145
289 145
4cm-K.: | 2em-K.: | 1 em-K.:
IW |VYW= VW = VW=
34,05% | 29.14% 00 30.90 % 40
k. k k.
300
350
588
589
590
592
593
394
593
592
591
91
591
393
289
289
289
289
289
289
289
289
289
289
289
289
289
289
289
289
293
145
145
‚49
149
149
149
150
150
150
150
150
150
900
350
‚000
„050
100
„150
‚200
‚250
L300
‘350
1400
450
1500
1550
596
598
600
501
154
154
154
154
Die Durchschnittswerte der Konstanten für die 1- bzw. 2- und 4 cem-Kammer
sind 145, 290 und 580; sie verhalten sich also wie die Längen der Kammern
[kı:ko:kz=1:2:4]. ,
Von ganz besonderer Bedeutung ist die Tatsache, daß die Konstanten
praktisch ihren Wert beibehalten, gleichgültig, von welchem Vergleichswasser
(VW) man ausgeht, Ein Beispiel möge dies erläutern: Als Vergleichswasser
wurde ein Wasser von S = 10.06%.g) (Feuerschiff „Adlergrund“, Ostsee) gewählt,
wobei noch zu berücksichtigen ist, daß es in seiner prozentischen Zusammen-
setzung nicht mehr ganz dem ozeanischen entspricht und sich daher optisch
etwas anders verhalten muß. Mit der 4 cm-Kammer ergaben sich folgende (auf
18° reduzierte) Werte (Tabelle 2):
Tabelle 2.
S0/
A Son
iW
Korr.) | = 2
2
pe Kr 4 So
für S= 34.05%00! bezogen auf k,
Fehler
RO
9.43 0.63 348
9.13 0.93 536
3.50 1,56 920
3.41 1.65 959
7.97 2.09 1225
350
575 ;
590
580
586 |
571
574
590 |
592 )
501
0.61 0.02
0,935 0.005
1.56 0.00
1.62 | 0.03
207 0.02
Vergleicht man die erhaltenen Konstanten mit den entsprechenden für das
Vergleichswasser S = 34.05 %/00, So scheinen teilweise nicht unbeträchtliche Ab-
weichungen aufzutreten. Berechnet man jedoch mit den Konstanten k, .die zu-
gehörigen Salzgehalte, so erweisen sich die Abweichungen durchaus als innerhalb
der Fehlergrenzen liegend. Dabei sei noch darauf hingewiesen, daß die titri-
metrische Bestimmung so niedriger Meerwässer nach dem üblichen ozeano-
graphischen Verfahren auf große Schwierigkeiten stößt, Eine Änderung des
Vergleichswassers um nahezu 25%, liefert also praktisch die gleichen Konstanten.