Petersen, P.: Die Eisverhältnisse an den deutschen Küsten während des Winters 1923/24, ° 319
Schleswig an je 14, von Kolberg, Arkona und Eckernförde an je 11, von Pillau-
Hafen an 8, vom Fahrwasser nach Wismar an 5, von Marienleuchte an 4, von
Swinemünde-Hafen und Bülk an je 3, von Warnemünde bis Rostock, Wester-
markelsdorf und Rendsburg an je 2 Tagen. Die Schiffahrt war für Segler ge-
schlossen in Memel-Hafen, im Königsberger Seekanal und im Stettiner Haff an
je 31, im Memel-Seetief an 30, im Fahrwasser nach Wismar an 26, im Kaiser-
Wilhelm-Kanal an 23, in Stolpmünde und Rendsburg an je 22, in Warnemünde
und Fehmarnsund an je 19, von Travemünde bis Lübeck an 15, in Flensburg-
Innenförde an 183, bei Thiessow-östliche Einfahrt nach Stralsund an 11, in Eckern-
förde ‘an 10, von Schleimünde bis Schleswig an 9, bei Barhöft und Friedrichsort
an je 5, bei Darsserort, Marienleuchte und Westermarkelsdorf an je 4, bei Greifs-
walder Oie an 3, bei Arkona und Bülk an je 2 Tagen, von Neufahrwasser bis
Danzig, in Kolberg und Swinemünde-Hafen an je 1 Tag. Schluß der Schiffahrt
wurde gemeldet im Frischen Haff bis Königsberg, im Frischen Haff bis Elbing
und bei Wittower Posthaus an je 31, bei Barlhöft an 26, bei Thiessow-Östliche
Einfahrt nach Stralsund an 20, von Schleimünde bis Schleswig an 8, in Kolberg
und Warnemünde an je 2 Tagen.
Noch im April hielten die Eisschwierigkeiten bis Ende der zweiten Dekade
an. Erschwerte Schiffahrt für Segler wurde gemeldet von Memel-Seetief an 10,
vom Frischen Haff bis Königsberg, vom Wittower Posthaus und von Barhöft an
je 3, von Memel-Hafen, Königsberger Seekanal und Thiessow-östliche Einfahrt
nach Stralsund an je 2 Tagen, vom Frischen Haff bis Elbing, vom Fahrwasser
nach Wismar und von Schleimünde bis Schleswig an je 1 Tag. Für Segler ge-
schlossen war Königsberger Seekanal an 9, das Fahrwasser bei Wittower Post-
haus an 5, das Stettiner Haff an 3 Tagen, das Frische Haff bis Königsberg und
Barhöft-nördliche Einfahrt in den Bodden an je 1 Tag. Meldungen über Schluß
der Schiffahrt gingen ein vom Frischen Haff bis Elbing an 15, vom Frischen
Haff bis Königsberg an 12, vom Seetief-Memel an 2 Tagen.
Die Tätigkeit der Eisbrecher war in den Häfen der Ostsee groß, so daß
während des ganzen Winters die Dampfschiffahrt nach den hauptsächlichsten
Häfen aufrechterhalten werden konnte. Die Gewässer um Rügen, die Haffs und
die Stationen der Westküste Schleswig-Holsteins hatten bedeutend mehr Tage
mit Eis und Behinderung für die Schiffahrt, als sonst in strengen Wintern ge-
wöhnlich beobachtet wird (siehe Tabelle IV).
Um die Eis- und Schiffahrtsverhältnisse früherer Jahre zum Vergleich
heranzuziehen, wird in Tabelle IV eine Anzahl von Beobachtungsstationen an-
geführt. Sie erscheint dadurch besonders lehrreich, weil sie einen bequemen
Vergleich gestattet mit den Mittelwerten der achtjährigen Beobachtungen vom
Winter 1903/04 bis 1910/11 und des schweren Winters 1921/22.
Tabelle IV. Eisverhältnisse an einzelnen Stationen der Ostseeküste.
1921/22
1923/24 | 1903/04 bis 1910/11
Beobachtungsstationen
Frisches Haff bis Königsberg
Frisches Haff bis Elbing .
Neufahrwasser bis Danzig .
Stolpmünde , . . 1...
Kolberg ..0.0.0.000 4
Stettiner Haff bis Stettin .
Thiessow . .. ...
Arkona . 0. 2. 0.0.0.
Barhöft 2... .
Travemünde bis Lübeck
Kaiser- Wilhelm-Kanal
Flensburg-Innenförde
Hierin bedeutet:
.
()
za
21
12
44
25
20
A
| 116
111
40
43
34
‘ 102
97
19
| 137
| 124
88
36
57
104
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34
105
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33
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1.
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43
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7
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1 x
die Zahl der Tage, an welchen die
die Zahl der Tage mit Schluß der
die Zahl der Tage, an welchen Eis
i 113 | 123 | 143
| 94 | 110 113
27 fehlt
1 16 {| 26 3 |
2 16 {| 23 0
39 61 8 79
29 43] u | 27
0 | u 12 |. 5
25 | 54] 14 | 47
14 24 | 21 3
8 19 0 3
0 8 28
Schiffahrt für ‘Segler erschwert war,
Segelschiffahrt,
vemeldet wurde,