Maurer, H,: Kompensation der Funkbeschickungen am Bord-Funkpeiler. 213
d.1 14.
„u 06; 08
0 235 | 435
10. 09 19
—2.0 5,2
—20 | —33 | —3
1 180 {| 203,5 | 2235
5; —20 | —30 | —2,8
1ı
14,8
1.4
58.4
18
J
11.3
1.4
‚ 70.4
1.6
108 | 7.5
96 —29
238.4 250.4
“99 | 97
(8
7.1 0.0
1.5 0)
80.6 | 907
16 AM
—5.7 101
—0.1 0.3
99.4 109.6
_0992 | 01
—13.4
0.0
121.6
dA
oo
—]14.6| —11.2
— 1.1 — 27
136.5 156.5
— 15 — 3.0
— 9.0
— 0.5
' 336.5
— 0.8
35 ) —. ) | —S$
21 —20 | 94
260.6 | 270 | 279.4
90 20 25
477 - 13,5
753 —17 —63
289.6 | 3015! 3165
18 91 —07
Also auch hier, wo die Funkbeschickung
weniger genau nach der Formel verläuft als
auf „Columbus“ und insbesondere im dritten
Quadranten (q, = 180° bis 270°) die F-Werte
viel kleiner als in den andern dreien aus-
fallen, ist die Verbesserung durch die Kom-
pensierung sehr stark.
Von den sonstigen Funkbeschickungsbeiwerten außer D, das nebst seinem
zugehörigen K-Anteil durch die vorbeschriebene Apparatur kompensiert wird,
könnte man auch E leicht kompensieren, wenn man die Skala M;D um den Punkt
M, gegen das Rad III drehbar und in kleinen meßbaren Drehwinkeln feststell-
bar macht und den Arm M,D statt dem Werte D dem Werte VD? + E? entsprechen
Jäßt. Auch kann die konstante Funkbeschickung A beseitigt werden, wenn der
Teilkreis gegen das Rad I verdrehbar und auf ihm festklemmbar gemacht wird,
Berlin, 23. Juli 1924. Dr. H. Maurer,
Die Eisverhältnisse
an den deutschen Küsten während des Winters 1923/24.
{m dienstlichen Auftrage bearbeitet von Kapt. P. Petersen.
Allgemeines.
Die in früheren Jahren in dieser Zeitschrift veröffentlichten Berichte über
die Eisverhältnisse an den deutschen Küsten werden in der vorliegenden Be-
arbeitung fortgesetzt. Im vergangenen Winter meldeten 25 Eisbeobachter von
den Gewässern der Nordsee- und 28 von denjenigen der Ostseeküste der See-
warte, als der Sammelstelle aller Eismeldungen, täglich die Eis- und Schiffahrts-
verhältnisse an ihren Stationen, ausgenommen an Sonn- und Feiertagen. Alle
Eismeldungen wurden wie früher der Seewarte verschlüsselt zugeleitet, und zwar
in Form von Zahlengruppen anstatt der früher gebräuchlichen Buchstaben, Da-
durch ist eine bedeutende Wortersparnis im Telegrammverkehr erzielt worden,
Die Aufgabezeit der telegraphischen Eismeldungen von der Beobachtungs-
station an die Seewarte ist 8!/,a Vm., damit die amtlichen telegraphischen Sammel-
berichte zu gelegener Zeit an die Schiffahrtsinteressenten gelangen. Sie dienen
als eine unentbehrliche Grundlage, um die Eisverschiebungen richtig einschätzen
zu können, die nach der Beobachtungszeit durch Wind oder Strom oder von
beiden zugleich verursacht werden,
Während der Eisperiode übersenden alle Eisbeobachter außer dem tele-
graphischen auch einen schriftlichen Monatsbericht. Dieser enthält an allen
Tagen des Jahres Angaben über die um 81/,h Vm. beobachteten Eis- und Schiff-
fahrtsverhältnisse, über Abweichungen hiervon, die zu anderen Tageszeiten vor-
gekommen sind infolge der Einflüsse von Wind und Strom, über Dicke des Eises,
über Tätigkeit der Eisbrecher usw.
Die Veröffentlichung der amtlichen telegraphischen Eisberichte durch die
Seewarte geschieht nach Eingang und Zusammenfassung aller eingegangenen
Eismeldungen um etwa 10!/,h Vm. Zur Auskunfterteilung an Schiffahrtskreise
werden die telegraphischen Eisberichte an etwa 30 amtliche Empfänger der
hauptsächlichsten Hafenstädte gesandt und 12 Schiffahrtszeitungen zur Ver-