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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 52 (1924)

Meißner, O.: Der jährliche Gang des Wasserstandes der westlichen Ostsee. 191 
wobei die [] die Summierung über t (== 1 bis 16) andeuten sollen. Es ist natür- 
lich Ks, s, =kKks,s,. Die folgende Tabelle 2 gibt die Werte der k oder vielmehr 
1000 k, die sämtlich positiv sind. 
Tabelle 2. Korrelationsfaktoren (1000 k). 
Stationen 
In 
Ur 
Da 
Mittel 
Travemünde— Marienleuchte . 
—Wismar . . . 
—Warnemünde . 
—Arkona. . . . 
„ —Swinemünde , . . 
Marienleuchte— Vismar. . . . 
—Warnemünde . . 
—Arkona . . .. 
—Swinemünde . . 
153 
344 
3837 
337 
398 
D14 
360 
950 
803 
812 
968 
957 
334 
823 
859 
939 
943 
923 
826 
755 
904. 
932 
918 
778 
89292 
951 
943 
928 
818 
785 
3 
913 
915 
814 
812 
935 | 924 
366 = 984 
364 | 879 
68 880 
164 
369 
398 
270 
>26 
378 
900 
849 
140 
340 
378 
867 
359 
959 
778 
768 
MH 
339 
866 
66 
‚5 
Wismar- 
Warnemünde , . .. 
Arkona .. .... 
“winemünde . . .. 
4rkona , . .. 
=yinemünde . . 
3 
58 . 9836 
388 818 
380 ! 918 
94 
942 
889 
283 
909 
838 
358 
943 
a27 
380 
894 
aaO 
152 
899 
899 
938 | 938 905 | 940 950 ; 980 934 
982 * 932 929 ; 876 9835 ' 858 918 
975 | 959 946 | 928 ı 979 ı 918 ) 951 
Mittel | 925 | 9oz | 9os | 900 | 9ı2 | s83 | 90 
Daß die Korrelationsfaktoren auch für das doch kaum eine reale Be- 
deutung besitzende !/,jährige Glied fast so groß sind wie für die Hauptglieder, 
zeigt, daß auch die „Unregelmäßigkeiten“ des jährlichen Ganges in jedem Einzel- 
jahr für die Stationen nahezu dieselben sind. Hier gilt auch nicht das von 
Kühnen a. a. O. gefundene Gesetz, daß die Halbjahrsperiode mehr örtlicher Natur 
ist, die jährliche allgemeiner. Der Unterschied macht sich erst geltend, wenn 
man noch weiter östlich gelegene Stationen hinzuzieht. 
Selbst die kleinsten Korrelationsfaktoren sind noch über %,. Natürlich ist 
die Korrelation um so enger, je näher die Stationen aneinander liegen. Bringt 
man die Größe der Korrelationsfaktoren mit der Entfernung der Stationen von- 
einander in Beziehung, so sind die hierfür berechneten Korrelationsfaktoren 
negativ, indem sie mit der Entfernung abnehmen, und für die einzelnen, hier 
mit Anfangsbuchstaben bezeichneten Stationen von folgender Größe: 
—1000k: Tr. 878, Ma. 874, Wi, 782, Wa, 643, Ark. 989, Swi. 961. 
Die Untersuchungen sollen fortgesetzt und auch für die östlichen Stationen 
and den Zeitraum 1898—1910 (eventuell 1920) durchgeführt werden. 
3. 
Warnemünde 
Über eine elektrische Pegelfernübertragung. 
Von Dr. H. Rauschelbach. 
(Hierzu Tafel 17.) 
[Schluß.] 
Zur Aufstellung der tischförmigen Empfangseinrichtung (Taf. 13 Nr. 1) ist 
ein Teil des Fußbodens im Gezeitendienstzimmer der Deutschen Seewarte durch 
eine 12,5 cm starke, zwischen eisernen Trägern ruhende Betonplatte, die mit einem 
2.5 cm starken Zementestrich versehen ist, ersetzt. Durch je drei in Zementmörtel 
gyegossene Steinschrauben mit Mutter werden vier säulenartige, gußeiserne Füße 
festgehalten, die an ihrem oberen Ende auf 40 mm ausgebohrt sind. In diesen 
Bohrungen lassen sich vier lange Zylinderstücke verschieben, deren heraus- 
ragende Enden aufgesetzte, rechteckige Verstärkungsplatten tragen. Diese dienen 
zur Befestigung der gußeisernen, rechteckigen Tischplatte von 1.80 m Länge und 
0.77 m Breite. Wegen des hohen Gewichtes der Platte beim Versand ist diese 
aus drei an der Unterseite durch Rippen versteiften Teilen gearbeitet, die durch 
Schraubenbolzen mit Mutter und durch Führungsstifte fest verbunden sind. Nach
	        
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