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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 52 (1924)

Defant, A.: Die Gezeiten des Atlantischen Ozeans und des Arktischen Meeres. 181 
and erreichen nur dort größere Beträge, wo der Querschnitt des Kanals sich 
verengt, d. i. bei Island und Spitzbergen—Franz-Josef-Land, 
Auf diese horizontalen Verschiebungen wirkt die ablenkende Kraft der 
Erdrotation und bedingt Querschwingungen., Sie wurden wieder nach der statischen 
Methode berechnet und stehen ebenfalls in Tabelle 11. Ihre Amplitude ist klein, 
nur zwischen den Querschnitten 8 und 16 und am Ende des Kanals, wo die 5 
zrößere Werte annehmen, steigt sie auf beträchtliche Höhe. Die Zusammenfassung 
beider Schwingungen gibt das Bild der eintägigen Gezeit, wenn keine Transversal- 
schwingungen von Kontinent zu Kontinent vorhanden wären, 
Die Querschwingungen eintägiger Periode. Die Komponente der fluterzeu- 
genden Kraft eintägiger Periode, die in der Richtung der einzelnen Querschnitte 
wirkt, bedingt Querschwingungen von der amerikanischen zur europäisch-afrika- 
nischen Küste. Ihre genaue Ermittlung stößt auf dieselben Schwierigkeiten, auf 
die wir auch bei der Ermittlung der Querschwingungen halbtägiger Periode ge- 
stoßen sind. Deshalb wurde hier ein anderer Weg eingeschlagen, um zu sehen, 
ab Querschwingungen von wesentlichem Einfluß auf das Bild der Gezeiten sind. 
Aus der Sterneckschen Darstellung der Stundenlinien der Eintagsfluten, 
die auf Grund der vorhandenen Beobachtungen entworfen wurden, wurde für 
Tabelle 12. Eintagsgezeiten im Atlantischen Ozean und im Arktischen Meer. 
Zur Beobachtung gelangende 
Eintagsflut 
Fluterzeugend 
Zu ihrer Berechnung notwendige Kraft in der Rich- 
Restwelle tung der Quer- 
—— -——— — schnitte; -+ gegen 
Westseite | Ostseite Osten 
ncm | Phase | » cm | Phase ! Ampl. | Phase 
Quer- 
schnitt | 
__ Westseite | Ostseite 
n cm Phase | „em | Phase 
9.3 12.8h 
90 130 
10.4 16,5 
85 | 179 
a0 194 
114 | 208 
124 | 231.6 
144 | 22.4 
17.3 : 28.1 
190 | 01 
29.5 * 16 
D1 4. 29 
9,3 
9.0 
7.4 
4.8 
3.2 
2,3 
4.0 
5.8 
7.2 
8.6 
11.7 
3Q 
12,8b 
12,2 
11.8 
11.4 
12,5 
16.6 
17,9 
we 
18. 
18. 
15,6 
Aa 
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1 
5 
12.6 
23.6 | 
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19,8%) 
8) 
:8.0*) 
75 
8.1 
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5 
‘6 | 
7 
+5 
AB 
‘R0 
55 
30 
16,2 
17.0 
18.0 
19,3 
21.8 
Ze 
N. 
14,— 
B.— 
6.4 
Z— 
Ye 
5.5 
59 
5 — 
48 
10.3 
15.0 
26,8 
8 
3 
-9.9h+), 
18.74) 
18.0h4)| 
7.2 
5.6 
8 
A 
£ 
X6 
6.E 
33 
‚98 
20.7 
92% 
A 03 
‘2 9.8 
0 40 
05 198 
20.0 20.6 
20.7 | 218 
78 | 221 
1 225 
AR] 90 
14 
10.3 
15.0 
29,5 
13.4 
12,8 
15,7 
170 
dA 
8 
„3.4 
21.7 
19.7 
18.1 
12.2 
6.0 
A 
24 
70 
17,5 
18.0 
29.4 
42.2 
47.8 
7.9b 
6.7 
60 
6 3 
0.91f 
20.0h 
205 
0.78f 
0.77f 
0.69£ 
20.7 
20.8 
10 
0.8 
35 
A 
— 
19,0 
‚8.5 
120 
15.5 
13 
23.1 
22,E 
22,4 
0.4 
N. 
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ı 
0.62f 
20.6 
20.0 
VD — 
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8, — | 
b 
‚a 
054f 
0.48f | 20.7 
056£ 0.9 
8.6 
15 
46 
33 
8.1 
7.9 
22 
8.6 
90 
067f 
14 
2y 0.70£ 1.5 
x 0.28£ 3.0 
31 0.26£ 7.0 
32 0.46 £ 3.7 
33 0.51f 8.2 
3k 0.59£ 8.0 
35 | 0.70 | 76 
Querschnitt 0—11: Berechnete Flut aus Längsschwingung -|- Querschwingung der ablenkenden Kraft 
der Erdrotation. — *) Berechnet aus den bei +) angenommenen Restwellen, 
Ann. d. Hrydr. usw. 1924, Heft VIIT
	        
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