Rauschelbach, H.: Über eine elektrische Pegelfernübertragung.
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gleichzeitig gestört wurde — gelang endlich folgende Feststellung: Auf dem
Silberbelag der Walze schlugen sich durch die unregelmäßigen Stromzufuhren
feine Verbrennungsüberreste der Kohlebürsten nieder, die eine innige Berührung
zwischen dem Silberbelag und den Kohlebürsten nicht zuließen und ein Glimmen
zwischen beiden Leitern veranlaßten. Die hierdurch entstehenden Schwingungen
im Stromkreis führten zu Induktionsströmen innerhalb des Kabels und des
mittelbar mit diesem in Verbindung stehenden Leitungsnetzes im Gebäude der
Deutschen Seewarte. Anfänglich waren die störenden Geräusche nach dem
Säubern der Kollektorwalze auf einige Zeit verschwunden. Schließlich half auch
dies Säubern nicht mehr, um den Funkempfang der Deutschen Seewarte nicht
zu gefährden. Dies war der Hauptanlaß, warum eine neue Schalteinrichtung
gebaut wurde. Bei dieser neuen Einrichtung war der Grundgedanke der, das
bisherige Schließen des Stromes durch gleitende Flächen zu vermeiden und diese
nach erfolgter Schließung des Stromes durch ruhende Berührungsstellen zu ersetzen.
Zu diesem Zwecke wurden von dem oben beschriebenen Wendekollektor
nur folgende Stücke beibehalten: Die Rückwand Rw und Stirnwand Sw mit den
vier sie verbindenden Säulen S und die Kugellagerungen. Auf eine neue stählerne
Achse Ar von gleichen Längenabmessungen wie die des Kollektors ist auf der
nach vorn zu gelegenen Seite ein scheibenartiger Ansatz angedreht (Taf. 13 Nr. 2).
Drei gleiche, um 120° gegeneinander versetzte Nockenscheiben No aus Fibre
(Taf. 14 Nr. 3) mit fast halb herumreichenden Nocken werden durch eine am andern
Ende der Achse aufgesetzte Scheibenmutter (Taf. 13 Nr. 2) gegen den Ansatz gedrückt
und in ihrer Stellung gegen Verschiebung und Verdrehung gesichert.
Beide Wände verbindend, ist an jeder Seite eine Hartgummileiste, HZ und Hg,
angebracht (Taf. 14 Nr. 3); die eine Leiste HZ trägt drei nichtleitend nebeneinanderliegende
lange, schmale Federn F,, F,, F, aus Neusilber, die mitten über die
Nocken gehen und noch ein Stück aus dem Innern hervorragen. In der Mitte
über jeder Nockenscheibe sind die Federn mit halbkreisförmigen Messingklötzchen
Kz versehen, die sich bei der Bewegung der Achse heben oder senken, je nachdem
die Klötzehen vom Grundzylinder auf die Nocken sich bewegen oder umgekehrt.
Der andern Hartgummileiste Hg ist eine Messingplatte PZ aufgeschraubt,
die drei gleichlange Schrauben Sc mit Platinspitzen trägt. An den hervorragenden
Enden der drei Federn F sind die den Schraubenspitzen gegenüberliegenden
Stellen ebenfalls mit Platinplättchen Pt versehen. Liegen die Messingklötzehen
KXZ/ der Federn auf dem Grunde der Nockenscheiben No, so sind
Schraubenspitzen und Federplättchen einige Millimeter voneinander (7/7); werden
die Klötzchen durch die Nocken gehoben, so werden die Federenden leicht gegen
die Schraubenspitzen gedrückt /Z). Die Zuführung des Stromes geschieht durch
die Messingplatte P/ mit den. drei Schraubenspitzen, während der Strom der
Stellung der Nocken entsprechend entweder durch eine oder durch zwei Federn
abgenommen wird, Diese äußerst einfache Schaltvorrichtung wurde durch den
Feinmechaniker der Deutschen Seewarte, Hans Riemann, der auch alle andern
Verbesserungen ausführte, gebaut und hat monatelang ohne Reinigung störungsfrei
gearbeitet. Der geringe Öffnungsfunke zwischen Platinplättchen und Schraubenspitze,
der durch Kondensatoren stark herabgemindert wird, ist bisher noch
nicht beim Funkempfang wahrgenommen worden. (Schluß folgt.)
Neuere Veröffentlichungen.
x A. Besprechungen und ausführliche Inhaltsangaben.
A The Sumner Linje of Position, furnished ready Stundenwinkel und das Azimut. Die Stufe für
to lay down upon the chart by means of tables die drei Eingänge ist 1°. Die Differenz für 1’
of simultaneous Hour Angle and Azimuth of Dekl, ist beim Stundenwinkel auf 0.18, beim Azimut
celestial bodies, Lat. 60° N to 60° S. Declin. auf 0.001° angegeben. Da die Eingänge Breite
27° N to 279° S. Hydrographic Office, Washing- und Deklination vertauscht werden können, so sind
ton, 1923. H. O. Nr. 203. XVIII u. 869 S. die Tafeln auch für Breite 27° N bis 27° S und
gr. 4°. Gebd. 2.25 $. (Angezeigt auf Pilot Chart. Deklin, 60° N bis 60° S brauchbar. Beigegeben
Febr, 24.) sind die nötigen Reduktionstafeln und eine aus-Die
Tafeln. geben mit den Eingängen Breite, führliche Gebrauchsanweisung mit Zeichnungen,
Deklination (am Kopfe), Höhe (an der Seite) den so daß man an Bord weiter keine nautischen