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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 52 (1924)

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El 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1924, 
pflichtet, sondern auch verschiedenen Herren, die ihn auf den Fahrten bei den 
Versuchen unterstützten, unter anderem Herrn Prof, P. P. Koch vom Physikal, 
Institut der Universität Hamburg, Dr. O0. Schmidt, Dr. O0. Hartleb, Dr. Müller 
u.a. Dem Physi- 
kalischen ‘ Institut 
dankt Verfasser 
auch die leihweise 
Überlassung des 
Wigandschen 
Stufensichtmessers 
(1921—1922). 
Im Herbst 1923 
hat Verfasser syste- 
matische Sicht- 
messungen auf der 
Insel Neuwerk ge- 
macht. Auch hier 
“x Norden seien einige Kurven 
Dix Süden mitgeteilt (Fig. 5, 6). 
ER ——— Kurve 6 ist insofern 
von Belang, als 
A Ei Ben eretag an üben Ps gleichzeitig Starke 
; Inversionserschei- 
nungen an der Sonne beobachtet 
wurden (Krypka, Wegener). 
Die benutzten Meßkeile wurden 
im Frühjahr 1923 von Professor 
Wigand, der diese Art Keilfilter 
noch nicht kannte, geeicht (Fig. 7). 
Es wurde von ihm bei einer Be- 
sprechung in Hamburg ausdrück- 
lich betont, daß die Dichtezu- 
nahme des vom Verfasser vorge- 
legten Lichtkeils eine außerordent- 
lich stetige sei, wie auch aus der 
Eichkurve Wigands hervorgeht. 
Wenn noch keine eingehenden Mit- 
teilungen über dieses neue Sicht- 
verfahren bisher gemacht wurden, 
außer zweien Notizen in der „Nau- 
tischen Rundschau“!), so hat das 
seinen Grund darin, daß das Pro- 
blem Wettervorhersage und 
Sichtmessung, insbesondere 
des Horizontes, außerordent- 
lich schwierig ist. Bekanntlich 
beruht die rein „intuitive“ Wetter- 
vorhersage der Seeleute auf Augen- 
schein, d. h. größtenteils auf Sicht- 
messung, Wenn z. B. von der 
Dieselben Sichtzahlen wie Fig. 5, wieder nach Himmelsrichtungen ge- „Alten Liebe“, dem Cuxhavener 
ordnet. Man. beachte die Ausbuchtungen nach Westen, die durch die Bollwerk, das Holsteiner Ufer 
Triwarelen, hzwongeriien sd (Marne) sehr gut sichtbar ist, steht 
ein Wetterumschlag bevor. Diese „Sichtvorhersage“ läßt sich mit dem Keilsicht- 
messer sehr wahrscheinlich messend begründen (der Stufenfilter ist zu „grob“). 
Die wahren Zusammenhänge werden aber noch jahrelange Arbeit bis zu ihrer 
zn ar 
1) „Nautische Rundschau“ 18, Hamburg, 30. Juni 1923, Über Sichtmessungen auf dem Atlantik. 
Ebenda 38, 1923, Blendung bei Leuchtfeuern.
	        
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