Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1924,
Tabelle 7H als dynamische Tiefe 1471.8 m bei Wasser von S = 35%. (Die
geometrische Tiefe in solchem Wasser von 0° wäre nach Tabelle 5H = 1501 m
und in dem rund 2°) leichteren Wasser von S = 32,35%) und 0° = 1504 m.)
Zur dynamischen Tiefe D = 1472 m gibt Tabelle 16H 9 = 1.03527 für S= 35%)
t = 0° D = 1472, Die sechs Korrektionen auf den Salzgehalt S = 32.35°%, und
z. B. Temperatur t = 10° ergeben nach den Tabellen 17, 18, 19, 20, 21, 22H zu-
sammen == — 0.00351, so daß og = 1.03176 wird für S== 32,35% 9, t=10°, D= 1472 m.
Daß bei diesem leichten Wasser D = 1472 m einem etwas kleineren Atmosphären-
druck als 150 Atm entspricht, wurde rechnerisch nicht berücksichtigt; die Ab-
weichungen der Werte von x, v, m nach dem Bjerknesschen Material von jenen
nach Tait und Marti würden dann noch etwas größer ausfallen. Aus je zwei
in obiger Art berechneten o für Drucke, die etwa um dp = 150 Atmosphären
verschieden sind, findet man für den mittleren Druck die Kompressibilität nach
der Formel x = (091 — 90) :0u dp [00 = Dichte oben, 0, = Dichte unten]. Während
die geringen Abweichungen der og nach Bjerknes von den o7 und oyx nach
Tait bzw. Marti auf v und m wenig Einfluß haben, werden die xp etwas größer
als nach den, Formeln von Tait und die Schallgeschwindigkeiten vg und mg
nach dem Bjerknesschen Material kleiner als nach dem Taitschen, Tabelle 9
gibt die so berechneten Werte oz, xg und vg und Tabelle 10 einen Vergleich
der mittleren Schallgeschwindigkeiten mg (Bjerknes), m, (Tait) und my (Marti).
Die Martische Zahl ist immer am größten außer bei höchster Temperatur und
kleinster Tiefe; die Bjerknessche ist im allgemeinen die kleinste. Der Wert
nach den Taitschen Formeln liegt meist zwischen den beiden anderen. Bei 0°
stimmen Tait und Bjerknes gut überein, während Marti fast 2%, höher ist;
bei 15° stimmen Tait und Marti gut überein, während Bjerknes etwa 1°%%
niedriger liegt. Die. Abweichungen vom Mittel m aus allen dreien liegen für
Marti zwischen +5 und -}+20 m, für Tait zwischen —11 und +7 m, für
Bjerknes zwischen — 13 und —4 m,
Tabelle 9, Für Normal-Seewasser (oe, = 1.026), Dichte o,, Kompressibilität x; und Schall-
geschwindigkeit vn in Tiefe h, berechnet nach den Tabellen von Bierknes.
Tiefe h in m (ungefähr)
Druck in Atm. ( « =)
0
750
75
1500
150
2250
995
| 3000
200
28 1.02600 1.02962 1.03319 1.03669 1.04012 >
— 0° | 107 x 4850 467.2 454.7 444.2 435.1
YB 1427.1 1451.3 1468.8 1483.5 1496.4
f 98 1.02562 1.02914 1.03262 1.03602 1.03936
107 x 470.0 455.0 442,7 432.3 423,9
{ Yr 1449.9 1471.2 1488.9 1504.2 1516.6
f 8 1.02491 1.02834 1.03176 L.03509 1,03835
= 100 7 107 x 457.5 445.6 443,8 423.7 415.4
U 1470.1 1487.2 1508.1 1520.0 1532.8
f (7 1.02396 1.027833 1.03067 1.03395 1.038717
FT 107 x | 449.0 | 436,3 | 426.8 417.8 410.1
1484.77 1508.7 1517.7 1581.6 1548.6
Aus den Bjerknesschen Tabellen ergibt sich nicht für t = 15° an der
Oberfläche der beobachtete Wert v = 1504, sondern gut 1°%, weniger. Wie sich
dieser Widerspruch aufklären wird, daß gerade das reichste und neueste Tabellen-
material nicht mit der bei Cherbourg beobachteten Schallgeschwindigkeit über-
einstimmt, muß einer: genaueren Untersuchung vorbehalten bleiben. Ungünstig
ist es jedenfalls, den Wert x, der am stärksten auf die Schallgeschwindigkeit
einwirkt, aus den Dichten o berechnen zu müssen, statt aus bekanntem x die
weniger einflußreichen g-Werte zu berechnen, wie ich es nach den Taitschen
Formeln für x getan habe. Die Werte von xg für die Oberfläche wurden
graphisch extrapoliert aus den in Tabelle 9 angegebenen und den für 380 m
Tiefe berechneten Werten:
%B — 475.1, 462.2, 450.7, 443.3 für 0°, 5°, 10° und 15°.