accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 52 (1924)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1924, 
Bathymetrische Karte 
und Nachträge 
Echolot „Stewart“ 
Unterschied 
Echolot— 
-Drahttiefe 
HH 
Z 
ES 
Quelle 
2.(W) 21 
12 | 
2 (W) | y (N) 
Ei 
m 
absol. | 9% 
CF 
G} 
Rn 
Sm 
Bemerkungen 
(E = Echolot) 
OO 
/ 
16 | IS. 22 
17% J II S. 46 
18 | IS. 10 
19 | IS. 10 
20*° I 8. 10 
ix 1118. 10 
26 5.538 2.5,3051 
25 29 |37 58.5{1560 
16 15.9/37 3.415066 
15 42.5/37 3.414828 
15 20.2| 37 12.7 S610 
14 6 18387 OO | 480 
23 0 
25 27 
26 15 
‘5 45 
15 20 
14 8 
30 
“7 57.5 
711 
7 75 
7 6 
36 59 
Wf.— ıl— 02 
.141]— 419/— 26.8 | 
4753]— 313|— 6.2 
4586|— 242/— 5.0 
28521 — 758|— 21.01, 
‚2990118101 4+878.0 
Anstieg nach Ost. 
E ist Maximum. 
E Max, = 47563, 
Steilabfall nach West 
Josephine-Bank, 
E Min. = 813. 
5 
7 
DD} 
13 # 36 54.2 3409) 
13 14.7 36 52.6]3608 
‘1 12 |36 20 2 
) 6 |36 15 [4572 
> 0.5/36 1 
15'336 0.5 1329 
| — [3945 
Die Vergleichspaare sind solche, bei denen die Echolotstelle und Draht- 
lotstelle höchstens 10 Sm auseinanderlagen. Im Mittel sind die mit x bezeichneten 
Fälle weggelassen, wo Echo- und Drahttiefe mehr als 10%, verschieden ausfielen. 
Im Mittel der 18 Fälle ist die Echotiefe 4.9%, kleiner, wenn jedem Fall ein seiner 
Tiefe proportionales Gewicht gegeben wird; bei gleichem Gewicht für jeden Fall 
ist die Echotiefe im Mittel um 4.2%, zu klein. 
Starke Unterschiede von den bisherigen auf Tiefenkarten des Atlantik 
angenommenen Tiefen haben die „Stewart“-Lotungen z. B. an folgenden Stellen 
gezeigt: Zwischen 4 =— 20° 35’ W, gg = 37° 41’N und 1 = 22° 0’W, og = 37° 
38’N hat „Stewart“ eine Grabensohle von 4490 m Tiefe erlotet, während die 
Tiefenkarten im Umkreis von 20 bis 30 Sm kleinere Tiefen als 4080 m annehmen. 
Auf 2 = 19° 11’W, gg = 37° 37’ N hat „Stewart“ 5850 m ermittelt, während 
die Karten etwa 1000 m kleinere Tiefen vermuten lassen. Auf i= 18° 36’ W, 
p= 37° 24’ N hat „Stewart“ 3860 m Tiefe Tabelle 8. 
gefunden; die nächste Drahtlotung auf 
A4= 18° 20’ W, g= 37° 7'N ist 4996 m; 
und aus der Karte würde man für den 
Echolotort 5000 m Tiefe entnehmen. 
Daß die Echolottiefen die Linien- 
führung der Isobathenkarten wesentlich 
zu ändern zwingen, zeigt nebenstehender 
Vergleich von Echolotungen im Azoren- 
gebiet mit der Spezial-Tiefenkarte dieses 
Gebiets !). 
Außer der zu kleinen Schallgeschwindigkeit kann auch der folgende Grund 
in besonderen Fällen die Echotiefen zu klein gestalten: Bei starker Bodenneigung 
gibt das Echolot statt der Vertikaltiefe die Länge der Normale auf den Boden, 
die merklich kleiner als jene sein kann. Beispiele hierfür liefert die nach den 
Lotungen der Zerstörer „Hull“ und „Corry‘“ entworfene Tiefenkarte des Meeres 
an der kalifornischen Küste. Man findet da z. B. in der Monterey-Bucht an einer 
Stelle auf 2100 Faden Horizontalentfernung einen Echolot-Tiefenzuwachs von 
800 Faden. Dies bedeutet eine Bodenneigung von 22.4°, so daß die Echotiefen 
deshalb um etwa 7!/,%, kleiner als die wahren Tiefen ausfallen. Ebenso findet 
man am Schelfrand bei etwa @ = 32° 45'N, 1=120° 15’W auf 3000 Faden 
Horizontalentfernung eine Tiefenzunahme von 1300 Faden, so daß hier infolge 
der Bodenneigung die Echolottiefen etwa 9°/, kleiner als die wahren Tiefen sind. 
Man wird diese systematischen Korrektionen an den Echolottiefen anbringen 
müssen, um möglichste Genauigkeit erreichen zu können. 
1) Carte bathymetrique des les Acores par Thoulet 1903. 
Jr
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.