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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 51 (1923)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1923 
liniierten Papiers in Kanzleiformat (mit etwa 41 Linien), dessen einzelne Seiten 
durch vertikale Linien in je 13 gleich breite Kolumnen geteilt sind. Man 1äßt 
es in der entsprechenden Auflage am besten durch Steindruck herstellen. Bei 
Benutzung halbjähriger Beobachtungen vereinigt man drei Bogen solchen Papiers 
zu einem Heft, das dann innen fünf Doppelseiten enthält. Die erste der 26 Spalten 
jeder Doppelseite läßt man leer, in die zweite setzt man, mit 0 beginnend, die 
Nummern der an den einzelnen genauen Vielfachen der Periode der zu berech- 
nenden Tide nächstliegenden Stundenordinaten, wie sie in der Hilfstabelle I ver- 
zeichnet sind. Außerdem bezeichnet man diese Ordinaten selbst in der Tabelle A 
mit kleinen Bleistifthaken. Die auszulassenden bzw. bei K doppelt zu ver- 
wendenden Ordinaten, deren Nummern in der Hilfstabelle II angegeben sind, 
werden in der Tabelle A gleichfalls mit Bleistift, etwa durch Einringeln der 
betreffenden Zahlen, bezeichnet. Bei der dezimalen Anordnung der Eintragungen 
in Tabelle A machen diese beiden Operationen' keine irgendwie nennenswerte 
Mühe. Zur Erläuterung seien hier die ersten Zeilen der auf diese Weise für 
die Berechnung der O-Tide vorbereiteten Tabelle A wiedergegeben, wo- 
bei statt der Einringelungen Klammern gesetzt sind. 
3 
1 
2 
3 
140 35 
51 50 
40 (46) | 
21 27 
23 19 
(56) 45 133 
60 56 
38 62 67 
15 39 33 
9 30 (27) 36 
Lö 69 54 33 122 15 
11 76 | 74 62 | 49 31 | 
12 | 61 | (75) 80 | 82 76 
5 
| 8 1:27 1 388 19 
30 
24 
45 
(55) 
38 
20 
17 
58 
69 
33 | (38) | 
21 20 
138 ! 31 
53 47 
57 
28 
43 
50 
24 
924 
32 
20 
40 
32 
48 
23 
69 
62 
438 
52 
925 
3 
419 
15 
(15) 
55 
83 83 
50 64 
20 30 | 4% 
32 | 20 | 126 
71 
128 
64 
65 77 
23 (35) 
20 14 | 
65 | 48 | 
USW. 
Die noch freien 24 Kolumnen jeder Doppelseite des Rechenheftes werden 
nun der Reihe nach mit den Zahlen der Tabelle A ausgefüllt. Neben jede in 
der zweiten Spalte verzeichnete Nummer kommt die mit eben dieser Nummer 
behaftete, überdies mit einem Haken bezeichnete Ordinate aus Tabelle A zu 
stehen; an sie reihen sich die darauffolgenden einfach nach rechts an, wobei 
die eingeringelten ausgelassen oder (bei K) doppelt verwendet werden, Jeder 
Schreiber kann nach ganz kurzer Belehrung die Ausfüllung des ganzen Rechen- 
heftes vornehmen. 
Ist man mit einer Partialtide fertig, so löscht man mit Hilfe eines weichen 
Radiergummis die Bleistifthaken und Einringelungen aus der Tabelle A aus und 
kann sie nun auf Grund der Hilfstabellen durch Anhaken und Einringeln anderer 
Zahlen für die Berechnung einer neuen Partialtide vorbereiten. Selbstverständlich 
muß die Tabelle A mit Tinte geschrieben sein, damit sie durch das Wegradieren 
der Bleistiftzeichen selbst nicht berührt wird, 
Ich habe mit dem hier dargelegten System der Ausfüllung der einzelnen 
Rechenhefte die allerbesten Erfahrungen gemacht. Irrungen sind vollkommen 
ausgeschlossen, da das Abschreiben bei Beginn jeder einzelnen Zeile eine Kontrolle 
findet, indem jedesmal die Nummer der angehakten Zahl in Tabelle A mit der in 
der zweiten Spalte des Rechenheftes verzeichneten übereinstimmen muß. Hat 
man etwa eine Einringelung vergessen oder irrtümlich vorgenommen, so muß es 
der Schreiber sofort bemerken, da die Anzahl der freien Stellen mit der der auf-
	        
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