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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 51 (1923)

72 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1923 
Abhandlung aus dem Jahre 1884. Für die Mondtage 371—400 teilen wir sie, da 
wir dieselbe für Kontrollzwecke berechnen mußten, nachstehend mit: 
h 
371 | 23 7 
372 0} 11 
373 1 | 16 
374 2a | 20° 
375 - 
n 
376 | 3 | 
377 | 4 ie 
378 | 5 | 10 
379 | 6 | 75 
380 | 7 | in 
h 
381 
782 | 
383 , 
284 
aR85 
r 
n 
* 
Da 
z 
nn 
' 
3 
nn 
h 
r 
n | h 
386 | 12 | 18 3891| 16'12 396 | 20 | 6 
387 | 13 | 22 | 392 | 17 | 16 397 | 21 | 10 
888 | 13] — 1398 | :°® | “1 398 | 22 | 15 
389 | 14 3 | 394 | 72 - 3899 | 23 | 20 
390 | 15 | 7395 | 19 ‘1400| 23] — 
Wir denken uns nun dieses in der Tabelle Nr. 2 durch einen Ausschnitt 
eines: Probeblattes veranschaulichte Schema für alle 24 Mondstunden bis etwa 
zum 381. Mondtage fortgesetzt und stellen uns die Aufgabe, die durch diese Ver- 
teilung der Tagesstunden bedingten Korrektionsgrößen des mondtäglichen Luft- 
druckganges für die Mittel aus 320 bis 378 Mondtagen zu berechnen. 
Wenn wir die Spalten der Tabelle Nr. 2 betrachten, so fällt auf, daß die 
Aufeinanderfolge der sich zyklisch von 0 bis 23 wiederholenden Zahlen periodisch 
durch die mit einem Kreuz (+) versehenen Zahlen, die wir, um von ihnen sprechen 
zu können, als Doppelstellen bezeichnen wollen, unterbrochen werden. 
Wenn wir die Zeile, in welcher die n-te Verdoppelung auftritt, die Anzahl 
der Doppelstellen innerhalb einer bestimmten zum Mittel zu vereinigenden An- 
zahl von Mondtagen, sowie die an der Doppelstelle auftretende Tagesstunde an- 
zugeben imstande sind, ist die Ermittelung der Sonnenkorrektion in der be- 
treffenden Mondstunde leicht. 
1. In welcher Zeile (an welchem Mondtage) tritt die n-te Doppelstelle in 
der i-ten Reihe (Mondstunde) auf, 
Am 1+xten Mondtag beträgt der Unterschied zwischen der i-ten 
Mondstunde und der vollen Sonnenstunde 4 + xd, wenn wir zur Abkürzung 
A = =— 0.03505i setzen, d. i. der. Unterschied zwischen der i-ten Mondstunde 
und der vollen Sonnenstunde am 1. Mondtag. Sollen nun zwei untereinander be- 
findliche volle Sonnenstunden gleich ausfallen, wie dies für die Doppelstellen 
notwendig ist, so muß das arithmetische Mittel aus den Sonnenzeiten der i-ten 
Mondstunde der beiden aufeinanderfolgenden Mondtage für d = 0.8412 näherungs- 
weise, für d= 0.8 und 4 = 0, 0.2 bis 0.8 genau, eine ganze Zahl sein 
oder 4 [6 +4 xd + pe +nd]=y. 
Man findet als Lösung dieser unbestimmten Gleichung für die Zeile N, in der 
die Doppelstelle (mit Kreuz bezeichnete Tagesstunde) steht 
d 1 id 
A 
Dabei haben wir u der Reihe nach alle ganzzahligen Werte zu erteilen, Nun 
wollen wir die Doppelstellen in der i-ten Reihe mit 1 beginnend numerieren, 
Führen wir die Nummer der betreffenden Doppelstelle statt der Zahl u in unsere 
Formel ein, so haben wir u zu ersetzen durch n— 1 und wir erhalten nach 
einfachen Umformungen 
d id 
(8) N = 14x = O1 —- Vz gg EZ 
Die untereinander geschriebenen Mondtage sind vom ersten Tag, an welchem die 
Kulmination um Mitternacht stattfindet, mit 1 beginnend, zu numerieren, 
Diese Formel (8) liefert ihrer Ableitung nach für i<14 die Zeile der 
n-ten Doppelstelle. Für i>15 wird die Numerierung der Doppelstellen um 1 
verschoben, wir erhalten also durch unsere Formel die Zeile (Mondtag) der 
n + 1-sten Doppelstelle. Da dies unbequem ist, spalten wir die Formel (8) in zwei, 
und zwar liefert die Zeile der n-ten Doppelstelle für
	        
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