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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 19253.
Abschnitt über die Dichte im Erdinnern. Im zweiten
Teil bringt C, Mainka zunächst (S. 191—206)
Betrachtungen aus der Theorie der Seismoreter,
die er “wie wenig andere beherrscht; die darauf
tolgenden Angaben über die Beobachtung und
Theorie der Erdbebenwellen (S. 206—228) sowie
über die sich daraus für das Erdinnere ergebenden
Folgerungen (S. 228—232) treten jenen gegenüber
zurück. Einige Einzelheiten (z. B. Abb, 21 und
der zugehörige Text) dürften auf Widerspruch
stoßen. Im 3. Teil (S. 233—329) führt uns E. Tams
mit glücklicher Hand durch die Grenzgebiete
zwischen Geophysik, Geographie und Geologie, so-
weit dynamische Vorgänge in Frage kommen. Er-
wähnt seien u, a, die Darstellung der Entstehung
der Oberflächenformen der Erde (Theorie der Ver-
schiebung der Kontinente, Tetraederhypothese, u. a.)
und der Krustenbewegungen, Bemerkungen zu
den Ausbrüchen der Montagne Pel6e 1902/3 und
des Vesuv 1906 sowie zu dem San Francisco-Erd-
beben 1906 und dem Messinabeben 1908 geben
auch Einblicke in die Erscheinungen des Vulkanismus
und der Erdbeben. Während der erste Teil des
Buches bereits auf Spezialfragen eingeht, geben die
beiden anderen infolge des größeren Umfanges der
betreffenden Gebiete zwar einen vorzüglichen Über-
blick über diese, können jedoch naturgemäß die
speziellen Lehrbücher nicht ersetzen. Gutenberg.
einzige Formel wird der Ausdruck für das dritte
Keplersche Gesetz gegeben. Das Buch zeigt von
neuem das Talent des Verfassers, mathematische
und physikalische Formeln in einfache, klare Sätze
umzugießen, ohne daß dadurch den Definitionen
die jeweils erforderliche Strenge genommen wird.
H. Mahnkopf.
Prey, A., Mainka,C. und Tams, E.: Einführung
in die Geophysik. Naturwiss. Monograph, und
Lehrbücher, 4, Bd., 8°%, 340 S. Berlin 1922
J. Springer, Grundzahl geh. 12.— A.
Das Buch stellt eine vorzügliche Einführung
in die Mechanik der festen und flüssigen Teile der
Erde sowie in die Grenzgebiete zwischen Geophysik
und Geologie dar. Die übrigen Gebiete der Geo-
physik (z. B. Meteorologie, Erdmagnetismus) werden
nicht‘ behandelt. Im ersten Teile (S. 1—190) bringt
A. Prey Ergebnisse der höheren Geodäsie, deı
Theorie der Gezeiten und Seiches, sowie theoretische
Untersuchungen über die Konstitution der Erde
(u, a, Dichte, Schwere, Lotstörungen, Präzession
und Nutation, Druck, Temperatur und Festigkeit).
Mathematische Ableitungen bilden das Gerüst. Be-
sonders erwähnt seien die eingehenden Darstellungen
der dynamischen Theorie der Gezeiten von Laplace
(S. 100—110) und der Kanaltheorie der Gezeiten
von Airy (S. 110—119) sowie der umfangreiche
B. Neueste Erscheinungen im Bereiche der Seefahrt- und der Meereskunde
sowie auf verwandten Gebieten,
Werke.
Witterungskunde, ; Meeres- und Gewässerkunde.
Physical Department, Cairo: Climatological Landesanstalt für Gewässerkunde, Berlin:
normals for Egypt and the Sudan, Candia, Jahrbuch für die Gewässerkunde Nord-
Cyprus and Äbessinia. 4°. X, 100 8. u. deutschlands Abflußjahre 1914 u. 1915. 49,
X1l Karten. Cairo 1922. Government Press. (Je Allgem. Teil u. Tab.-Bd.) Berlin 1922,
P. T. 20. E. S. Mittler & Sohn.
b. Abhandlungen in Zeitschriften, sonstigen fortlaufenden Veröffentlichungen
und Sammelwerken,
Witterungskunde, . Meteorological stations in high latitudes. X.
Die wissenschaftliche und praktische Be- Stupart.
Sralung I Tal C. Dorno. »DaS yogpes. und Gewässerkunde.
Solar activity and atmospherie pressure. dAltere und neue Anschauungen über die Strö-
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Enkele opmerkingen over de meerjarige, min Zandiransport langs de Z. Noordzeekust. P.,
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Über das Entstehen und Verschwinden der Practical knowledge regarding icebergs drifts
Diskontinuitätsflächen in der Atmosphäre for Trans-Atlantie Navigators. E. A. Smith.
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bitzsch. »Das Wetter« 1923, 1/3. senting the distribution of a natural element
L’installazione del pluviometro. G. Crestani. over a certain region of the eartk’s surface,
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Die geographische Verbreitung des Hagels in tism. B. Weinberg. »Terrestr. Magnetism.-
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