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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 51 (1923)

Geiger, R.: Über quantitative Messungen an Inversionsflächen. 
6; Februar 1918, morgens. 
Station Sn 
2» | 
3 |! 
| 
A 
AT 
5) 6 | 2} 8_ 
% Va YV. CO8 8; 
5 
v,CO8 8, | Ar 
KL 
A. Drachenstationen. 
Ösel*) . 2... 
Tibau*). . . 
Lida , . 2... 
Ruda. ., . .. 
1indenberg *) . . 
Borkum *) , . . 
Feldberg 1.T.. . 
Brüssel, . .. 
Saarwaldhof . . 
Friedrichshafen . 
Kandern. . . . 
8. Pilotstationen. 
"Tannover . . 
Oleve. .'. . 
Cöln . . 
Asch. . 
Brüssel . 
Darmstadt 
Saarburg 
Le Puid. 
—3.4°1 42.401 5,89 
- | TE 1, 10—12° 
—8.0° |. 2,20| 10.29 
—4,3° | L5.6°?| 9.99 
—5.1°| 49.19 | 14,29 
Pa — | 350 
— 6.194739] 13.49 
— — klein 
1.69 | 4 5,50 | 3.9° 
+ 5.40 T 7,69 | 13.09 
? 
Y 
16? 
750 
419 
3 
2 | 
iD 
10 
750 
350 
650} 
259 
550 | 
ie | 
70° 
RQRKO 
05 
41 | 
30 
54 | 
23 | 
28 
J) - 
74 
05 | 07 
82 | 41 
42 | 12 
10.9 5.5 
4,6 2.3 
7.1 43 
1.4 1.4 
7 03 
350 3,3 6.6 
509 | 3.9 7.7 
‚10 ; 259° | 86 | 91 
“10 — | — — | 
4 ; ; 8 09 | 20 | 27 
*) Werte interpoliert aus Aufstiegen kurz vorher und nachher. 
Spalte 1 enthält die Station, Spalte 2 die Temperatur unterhalb, Spalte 3 
diejenige oberhalb der Inversion in °C vom Eispunkt aus, und zwar wie sie sich 
aus der reduzierten idealen Inversion der graphischen Darstellungen der Auf- 
stiege ergibt. Die Differenz beider ist in Spalte 4 gegeben. Sie ist gleich der 
Differenz der absoluten Temperaturen AT. Karte 5 enthält mit ausgezogenen 
Linien dies Feld AT. (Es ist zur größeren Genauigkeit dort durch graphische 
Subtraktion des Feldes t, von t, gewonnen.) Um in gleicher Weise das Feld Av 
zu finden, ist zu beachten, daß maßgebend für die verwendeten Gleichungen nur 
diejenige Windkomponente ist, die parallel zu den Isohypsen liegt. In obiger 
Tabelle sind daher für die Drachen- und Pilotstationen nicht nur die aus dem 
Aufstiegsprotokoll entnommenen Werte v, und v, (Windgeschwindigkeit unter 
und über der Inversionsfläche in m/sec) angegeben, sondern auch der Winkel ß, 
welchen die Windrichtung mit den Isohypsen bildet. Hierfür genügt es, einen 
Mittelwert aus der Neigung der oberen und unteren Windströmung gegen die 
Isohypsen zu nehmen, und zwar aus einer Karte, welche Isohypsen und Strömungs- 
feld für diesen Tag enthält, ebenso wie wir es für den 19. November 1917 bereits 
durchführten. Die Ausdrücke v, cos ß, und v, cos ß,, welche in Spalte 8 und 9 
enthalten sind, geben dann die gewünschten Windkomponenten und deren Differenz 
den Windsprung Av (Spalte 10), der für die Konstruktion zu verwenden ist. 
Das Feld Av ist auf Karte 5 gestrichelt eingezeichnet. 
Wie wir sahen, ist es nun durch eine einzige graphische Konstruktion 
möglich, Sr zu finden. Der Ausdruck ce = 2wsing ist in unserem Falle, wenn 
wir im Mittel g = 51° setzen, gleich 0.0000115; setzen wir für die Temperatur 
unter der Inversionsfläche im Mittel —4°, absolut also T, = 269°, so wird 
eT, = 0.0031. Unsere Hilfstabelle zur graphischen Division unter Berücksichtigung 
der Konstanten cT, wird also in diesem Falle folmende sein: 
| 
0 
3.3 
0 
3,8 
) 
5,5 
U 
0.7 
oT, Avr_ dz 
AT an 
AT . 
2141618 110'12114 
oT, Av_ dz 
AT IR 
AT 
a2]41618110112114 
0.0009 
0.131 0.26 0.391 0,5 06/08 0,9 0.0019 |o77 15123131 30 46|54 
026/0.52/0.78 10/1415 |18 16 10.90118127|3.6 45,54|— 
u 03907712 |15|19|23. 2.7 1 10121 831142 51) — | — 
8. 10:52 10/15 |2.1|26 31361 18 112 |23 | 25 48/— |! — 
9.0010 10.6513 19 26132139145 0.0020 13261391511 = 1.
	        
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