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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März/April 1919,
Fig. 4.
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Das Gesetz des Abstandes der Breitenparallele der Seekarte ist
y = log nat tang (45° + > g). Es ist von mir in den Ann. d. Hydr. 1916, S. 131
bis 134, in elementarer Weise entwickelt, Hier möge nur die Reihe zur Er-
mittlung des vergrößerten Breitenunterschiedes (S. 133), da sie angewendet werden
soll, Platz finden. Sei b, der vergrößerte Breitenunterschied, bw = 4 der wahre
zwischen den Breiten 9, und g, und gm = S (> + gi) die Mittelbreite, so ist
u Zaun te DA als des
» = 1 sin 2 SC fm + 3 sin“ 2 SCcC® m 5 Sun 9 Scc* Pm .4 . (2)
= 2 sin 9 sec gan [1 -E . sin? 5 sec m + 5 sin* 5 see Gm... ) „ . (2a)
Richtungswinkel nennt man den Winkel, den die Gerade
zwischen zwei Örtern g., A, und g, 4, der Karte mit dem Meridian
von A, oder 2, bildet. Da die Gerade eine Loxodrome ist, so ist
in der Seekarte der Winkel der Loxodrome mit einem Meridian,
d. i. der Kurswinkel, auch der Richtungswinkel. Die Abweichung
des Richtungswinkels vom wahren Azimut der beiden OÖrter soll
nun ermittelt werden. . . “
Seien (Fig. 5) P der Nordpol, B und A zwei Örter auf der
kugelförmigen Erde mit den Koordinaten %, 2, und ©, 21 A -— Ar
— 2 der Längenunterschied, 97 — #, = 4 der Breitenunterschied
der beiden Örter. Ferner sei « = 3 + &«,) die halbe Summe