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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November/Dezember 1919,
IL Eine Eisenkugel vom Halbmesser p, die sich in einem homo-
genen Feld von der Stärke H befindet, wirkt nach außen wie ein
kleiner Magnet vom Moment *
4%
3 *
u-—=f£fp‘H, wo Ps
14} *
Durch Entwicklung von f erhält man
1 9:239 19.057
% %
Da der Wert von x für weiches Eisen weit über 5 liegt, so ist f sehr nahe
gleich 1
Endlich gilt der Satz (s. Fig. 4):
IL Ein kleiner Magnet vom Moment übt in einem Punkte, der
die Entfernung r von seiner Mitte hat, eine Feldstärke aus, die durch
die Komponenten
(35) -E- sing senkrecht zu r im Sinne der wachsenden o@,
(36) ZB os in der Richtung von r
dargestellt werden kann. Hierin ist g der Winkel, den r mit der nach
dem Nordpol gerichteten Achse des Magnets bildet‘),
N Am Land befinden sich nun die D-Kugeln
g. 4. Fig. 5. 7 .
in einem homogenen Felde von der unver-
änderlichen Stärke der erdmagnetischen Hori-
zontalkraft H;ı. Vernachlässigen wir die gegen-
seitige Induktion der Kugeln aufeinander, so
gilt dasselbe für jede Kugel einzeln, Sie wirkt
also nach Satz II wie ein kleiner Magnet vom
Moment
(37) M=f1p HL
Um die von der Steuerbordkugel am
Kompaßort erzeugten Felder zu ermitteln, hat
man == 90° —- 5 zu setzen (s. Fig. 5), Diese
Felder sind daher
—- sin (90° — £) (nach achtern); Zoos (90° — 7) (nach Backbord)
- cos 5 (nach vorn); .- Zain 5 (nach Steuerbord).
Für beide Kugeln zusammen gelten die doppelten Werte:
(38) — cos 5 (nach vorn); — sin & (nach Steuerbord).
Diese Feldstärken wurden früher (unter 14) mit
-+a’H1icos 5 (nach vorn); — €’ Hısin & (nach Steuerbord)
bezeichnet. Der Vergleich dieser Ausdrücke mit (38) ergibt als Zusammenhang
von a’, e’ und Hı mit zu und r:
(39) E=— 2A, eH + ZA,
Durch Einsetzen des Wertes von u aus (37) erhält man für den Zu-
sammenhang von a‘, e’ mit dem Verhältnis p:r die Beziehungen
3 3
a=— 21; e=+41 5;
x ı Val
') Für g=90° und #=0° geht dieser Satz in die bekannten Sonderfälle der seitweisen
und endweisen Wirkung des Magnets über,