accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 47 (1919)

Wendt, E.: Loxodromische Entfernungen, 
177 
einziges Paar durch die Gleichungen (11) und (15) definierter Wende- 
punkte; ihre Breite ist gleichnamig mit @p und größer als @„, sie 
liegen symmetrisch zum Grundmeridian; für o=0 haben die Wende- 
punkte die Breite g=0 und die Längen 1= + y3. 
In der folgenden Tabelle ist der Anschaulichkeit halber zu einigen 
Grundpunkten das Paar zugehöriger Wendepunkte berechnet. 
99 
09° V 
00 10° 
10 
10° 
300 
60° 
Breite Pw Länge Aw 
gleichn. mit 9 
Wendepunkt 
Entfernung 
des Wendepunktes 
rom Grundpunkt ew 
Kurswinkel 
ww 
N 
4 99° 14,8 
99012 
980 500 0 
u 970 89 
5954,4 Sm 
+ 90° 
+ 77° 47 
210 0 
5951 Sm 
36° 14 
5928 Sm 
5839 Sm 
2 919° 6 2 5141Sm ° 
83049  3796Sm 
| a 78048 | 1882 Sm | = 380 9 
4 68° 35 
4600 8 
A 440 50 
+ 37° 4 
49° 827 
70° 37 
80° 28 
86° 16° 
Die Werte dieser Tabelle habe ich durch Annäherung gefunden, indem 
ich die Ausdrücke auf der rechten Seite der Gleichungen (11) und (15) für ver- 
schiedene Werte von @ berechnet habe; derjenige Wert g ist der richtige, für 
den die Summe der beiden Ausdrücke gleich 1 ist oder für den die Gleichungen (11) 
und (15) denselben Wert @ ergeben. 
Ich kehre nun zur Fußpunktskurve zurück und betrachte zunächst den 
nördlichen Teil derselben. Auf ihm liegen der Grundpunkt (g 0) und 
alle die Punkte der e-Kurven (e=<z—%) in denen die Länge ein 
Maximum hat, für die also eine der gleichwertigen Gleichungen (11), (12), (138) 
erfüllt ist und gleichzeitig der Ausdruck in (14) einen negativen Wert hat, 
Verfolgt man nun die Fußpunktskurve vom Grundpunkt ausgehend, so wachsen 
%, 4 und e sicherlich im Anfang; es fragt sich, wie lange A und e mit .g wachsen. 
Das wird so lange dauern, bis der durch (12) bzw. (13) zu berechnende Wert 
von e bzw. A; also die Funktion g (@) bzw. h (@) ein Maximum erreicht. . 
Für den Wert von g, für den e in (12) das Maximum erreicht, muß die 
Ableitung von g (@) verschwinden. Es ist aber 
8 (g)= [(g — go) — (M — Mo} cos gp] 3 (p — po)! — (p — go)? [1 — 1 + M— Mo) sin g] 
[(p — go) — (M — Mo) cos p]* ; 
_ 3(9 — Do ‚Ay M—Mo)cosp_ M — ol sing } 
(p — 9°) + (M — Mo) cos p}* P— Po 3 . 
Damit also das Maximum eintritt, muß der Ausdruck in der geschweiften Klammer 
Null werden, d.h. es muß dieselbe Gleichung (17) erfüllt sein, welcher die Breite 
der Wendepunkte genügt. 
Um auch den Wert von @ zu bestimmen, für den / in (13) das Maximum 
erreicht, bilde ich 
Wi = [((p — go) — (M — Mo) cos gp] 3 (M — Mo)“ — (M — M,)* sin g] — (M — M,)* cos p - (M — Mo) sing 
“Up — go) — (M — Mo) cos gp]? 
3 (M — Mo (9 — go {1Min DE a), 
[9 — go) + (M — Mo) cos p]? — Po 3 . 
Auch dieser Ausdruck kann nur verschwinden, wenn die Gleichung (17) erfüllt 
ist. Diese hat aber, wie gezeigt worden ist, nur eine Lösung. 
Ann. d. Hydr. usw. 1919. Heft VIL/VIIL
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.