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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 47 (1919)

5)

+.

Hesselberg, Th.: Über die innere Reibung in der Atmosphäre,
Aus diesen Gleichungen bekommt man:

a Öp 0Yx & op ÖVy
x 0vxz dvy Ovy divx
"0z 0m 0x OR
x dp\ vx & dp \ dvy
nA (+ SE) a (w ae) a
Fra Övx d?vy _ Ovy 0? vx a
7öz OR 0z 0

‘7

1x

Mit Hilfe der Gleichungen (13) können ” und FE unabhängig voneinander
bestimmt werden. Wenn man die Berechnung für nacheinander folgende Höhenschichten
 ausführt, erhält man ” und Ad als Funktion der Höhe. Durch Differenzenbildung
 kann man aus der Verteilung von % auch 3 bestimmen, Von dieser
Größe hat man.also zwei voneinander unabhängige Bestimmungen und hat so
eine Kontrolle der Rechnungen. ;
Die Gleichungen (2) können auch in folgender Form geschrieben werden:
0 Öyx\ _ A Öp
le öz ) = Wax
ö[_ övy\_ 4 Öp
Zn 0z )= ax 0y.

Integration dieser Gleichungen gibt:
ÖYx \ dv \
(m oz ) (m Öz ). a

/

(nr) {a 7) =

%
A öp
AT Vy —7P)} dz

%
2 Öp
/ (Su +5) 0e
Ze

Aus diesen Gleichungen bekommt man:

{

ı)

a

A %
(20), ((dr+ 32) 04 (32). [ (Aw 32)0

(a) (A E

Indem man verschiedene Werte von zo, verwendet, gibt diese Gleichung
mehrere Bestimmungen von dem Reibungskoeffizient % in der Höhe z,
Wir werden jetzt die Gleichungen (13) und (14) zur Bestimmung des Reibungskoeffizienten
 über Lindenberg benutzen, indem wir das in Tabelle 1. gegebene
Beobachtungsmaterial verwenden. Die Gleichungen fordern Kenntnis nicht‘ nur
zu der Windverteilung mit der Höhe, sondern auch zu der Gradientkraft. Wir
kennen aber nur die Gradientkraft an der Erdoberfläche. Indem wir die Gleichungen
nur bis 500 m Höhe brauchen, werden wir die Gradientkraft als konstant betrachten.
Dieses ist eine Annäherung, die auf das Resultat einwirken wird, Trotzdem werden
wir die Rechnung ausführen in der Hoffnung, daß man sie bald für ein besseres
Beobachtungsmaterial verwenden kann. Zuerst wollen wir die Gleichungen (13)
benutzen, Wenn man die Y-Achse längs der konstanten Gradientkraft gelegt
hat, so ist:

dp 0p _
—Z=0 und —=—G,
            
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