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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 46 (1918)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1918. 
sprechendes Drehen des Instruments herbeizuführen. Auf diese Weise kann die 
Richtung des rechtweisenden Meridians in jedem beliebigen Punkt der Seekarte 
schnell und genau festgelegt werden. Nachdem das Instrument richtig orientiert 
ist, werden die Schenkel mit den betreffenden gepeilten Punkten der Seekarte zur 
Deckung gebracht. Als KEinstellungslinie dient auch jetzt wieder der schwarze 
Strich auf den. Schenkeln, solange die Objekte von der Kreisscheibe bedeckt sind; 
liegen sie außerhalb des Kreises, dann ist die Seite des Schenkels, die in Ver- 
längerung der schwarzen Linie liegt, die Anlegekante. Liegen bei. gleichzeitiger 
richtiger Orientierung die Schenkel genau auf den gepeilten Punkten an, so markiert 
die Kimm im Zentrum auf der Karte den Schiffsort zur Zeit der Peilung. Soll 
von hier aus ein neuer Kurs abgesetzt werden, so ist die Klemmschraube zu lösen 
und der dritte Schenkel in die betreffende Richtung zu drehen; an- der Grad- oder 
Strichteilung kann der gesuchte neue Kurs sofort ahgelesen werden. 
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+ 
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Beispiel: Hierzu Fig. 1. 
Aufgabe: Ein Schiff peilt Feuerschiff A in rechtweisend 51°, Punkt B in 
92°, Wo steht das Schiff, und wie ist der Kurs vom Schiffsort gut frei von dem 
Riff bei C? 
Lösung: Ein Schenkel des Instruments wird auf 51°, der zweite auf 92° 
eingestellt, der dritte Schenkel wird in westlicher Richtung gedreht und bleiht vor- 
läufig unberücksichtigt. Darauf Klemmschraube leicht anziehen und das Instrument 
so auf die Seekarte legen, daß die eingestellten Schenkel ungefähr auf die gepeilten 
Objekte zeigen. Dann werden durch entsprechendes Drehen des Instruments die 
roten Richtungslinien parallel zu dem nächstgelegenen Kartenmeridian, hier 20°, 
gebracht. Die Richtungslinien sind in der Figur mit ** bezeichnet. Nachdem 
dann die Schenkel auf A und B scharf angelegt sind, markiert ein Bleistiftpunkt 
in D auf der Karte den gesuchten Schiffsort. Nach Lösen der Klemmschraube ist 
dann der dritte Schenkel in Richtung C gut frei von der Untiefe zu drehen und der 
neue Kurs = 310.5° rw. an der Teilung abzulesen. Das Instrument kann bei nicht 
zu stark arbeitendem Schiff leicht beschwert auf der Karte liegen bleiben, so daß 
eine schnelle Nachprüfung von Schiffsort und Kurs durch einen Blick auf das 
Instrument und Karte möglich ist.
	        
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