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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 46 (1918)

Wegemann:' Auchters „Selbstschreiber‘“ für lange Dauer,

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gestänge, das in Stahlbändchen schwingt, befestigt. Sie 1äßt sich in dem Schlitz s
mittels der Stellschraube O für die richtige Schwingungsdauer verstellen. Das
Gestänge trägt bei A einen Anker aus weichem Schmiedeeisen, der möglichst
nahe über dem Elektromagneten M schwingt. Zwischen den beiden Aufhängestangen
 ist etwa in halber Höhe des Pendels ein quergefurchtes Gleitstückchen g
aus hartem Stahl oder Achat angebracht. Über dasselbe hin schleift beim Ausschwingen
 des Pendels das Schäufelchen o, das an die elastische Feder f angelenkt
 ist. Diese ruht für gewöhnlich auf dem nicht leitenden Stützarm d. Ist
aber der Pendelausschlag so klein geworden, daß das Gleitstückchen nicht mehr
über das Schäufelchen hinaustritt, so hebt dieses beim Rückschwung des Pendels
mittels der Querfurchen das Schäufelchen o und mit ihm die Feder f.in die
Höhe und bringt sie am rechten Ende in leitende Berührung mit der zweiten
Feder f,. Dadurch wird es dem elektrischen Strome des Elementes möglich,
über 1 durch die Federn f und f,, den Leitungsdraht ], den Elektromagneten M
zu durchlaufen und über ], zum Element zurückzukehren. Der Elektromagnet
zieht somit in diesem Augenblick den Anker A kräftig.an. Bei dem dadurch
hervorgerufenen vergrößerten Ausschlag läßt die Feder f die Feder f, sofort
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wieder unberührt, hebt aber so auch den Stromschluß wieder auf, Das Pendel
hat somit für eine bestimmte Zeit neue lebendige Kraft empfangen, die nach
dem allmählichen Schwinden stets wieder in der soeben erwähnten Weise erneuert
 wird, Die Feder f, ruht für gewöhnlich auf dem Stützarm d,, der durch
i, mit ], des Stromkreises leitend verbunden ist. Diese Verbindung verhindert,
daß bei der Kontaktstelle der Federn f und fi ein Unterbrechungsfunke entsteht,
 indem sich Feder f, einen Augenblick auf d, legt, bevor der Kontakt
zwischen f und f, geöffnet wird. Beide Federn und Stützarme führen durch
einen isolierenden Block und können in Verbindung mit diesem zwecks genauer
Einstellung mittels Stellschraube und Schlitzverschiebung seitlich und in der
Höhe verstellt werden. Das elektrische Pendel bleibt bis zur vollständigen Erschöpfung
 des Elements in Tätigkeit. Durch zweckmäßige Verbindung zweier
oder mehrerer Elemente miteinander läßt sich die ununterbrochene Arbeitsdauer
bedeutend verlängern.
Die Schwingungen des Pendels werden durch den Schieber n, der mit der
am oberen Teil des Pendels befestigten Feder h gelenkartig verbunden ist, derartig
 auf das Räderwerk übertragen, daß er das mit ihm in Berührung stehende
Rädchen bei jeder Doppelschwingung um einen Zahn weiterschiebt. Der Sperrhebel
 b verhindert dabei ein Rücklaufen des Rädchens. .Die Stellschrauben u
und u, begrenzen die Größe der hin- und hergehenden Bewegung des Schiebers n.
Die Drehungen der einzelnen Räder übertragen sich letzten Endes auf die mit
dem Winkelrade W verbundene Stange V. Diese führt durch die für die Fortbewegung
 des Papierstreifens p dienende Zugrolle z (Fig. 2) hindurch, Eine
zweite Rolle z,, die durch Federdruck fest an die erste herangedrückt wird, ver-
            
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