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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September/Oktober 1918.
(cos? d — cos? b) 5 2sinb cos b ; cos? d ?
EN SL = wi ELLI MV —_ ee v2
M sin? b — cos? d w sin? b — cos? d Mx sin? h-— cos?d ” 4
„sintdcostd | _ sinbeosb np)’; ya Costd |
(cos? d —sin?b,? \" cos?d —sin?b * “ cos? d — sin? b
Diese Gleichung ist die Gleichung der Breitenparallele. Wie leicht zu finden,
stellt sie dar
eine Ellipse, wenn d«<)90°— b,
eine Parabel, wenn d=—90°— b und
eine Hyperbel, wenn d >> 90° — b ist,
In dem angezogenen Beispiel ist also der Breitenparallel 37° eine Parabel,
während die nördlicheren Ellipsen, die südlicheren Hyperbeln darstellen.
Setzt man in (4) y=0, so findet man die Schnittpunkte der Breitenparallele
mit der X-Achse, die bereits durch Formel (3) gefunden waren. Es ist für v=0
x sin b cos b + sind cos d' M — M sin2b-+sin2d
0 "cos(d+b)eos(d—b) '* 2 cos (d+b) cos (d — b)
Das obere Zeichen gibt
Ka Ele 00) LM = lang (+ QM
das untere Zeichen D420 hg
— __ cos4@2 2d)sinz(2b—2d) N
X EA AS cos (b-Fd) cos(b—d) .‚M — tang 0b d) M 3
Ist b-+d<“90°, so schneidet die Kurve die X-Achse zweimal,
ist b+d=90°, „ » # » „ X- „ einmal, der zweite
Schnittpunkt liegt im Unendlichen,
ist b + d7> 90°, so schneidet die Kurve die X-Achse zweimal auf der negativen
Seite. Damit ist am schnellsten das oben über die Form der Kurve Gesagte bewiesen.
Für unsere Karte kommt nur in Betracht
xo == tang(b—d)-M.
Aus der Gl. (4) sind die Koordinaten x und y beschwerlich zu berechnen.
Zu einfacheren Rechnungen gelangt man durch Einführung von x,. X erreicht stets
große Werte, zur Berechnung von x müssen daher mehrstellige Tafeln benutzt werden.
Setzt man x = x, +4x, so wird Ax in den Grenzen der Karte nur geringe Werte haben.
Bludau empfiehlt zur Zeichnung von den berechneten x die x, nachträglich abzuziehen.
Dies Verfahren beseitigt den Übelstand für den Zeichner, nicht aber für
den Rechner. Außerdem ist für den Rechner noch entscheidend, daß er einfache
und sichere Kontrollen haben muß. Bludau will durch Eintragung der Koordinaten
sehen, ob die Rechnung stimmt; der Zeichner soll also den Rechner kontrollieren.
Dieser Standpunkt scheint nicht der richtige zu sein. Dem Zeichner sind ‘unter
Fig. 4 allen Umständen richa
tige Koordinatenwerte
zu liefern; überhaupt ist
die Berechnung der Koordinaten
so anzulegen,
daß dem Zeichner die
Ausführung des Netzes
möglichst erleichtert
wird. Das beliebte graphische
Einschalten,
wenn dem Zeichner eine
Koordinate verdächtig
vorkommt, ist stets eine
Fehlerquelle und kann
das sonst sorgfältig
gezeichnete Netz unbrauchbar
machen.
Wenn Rechner und
Zeichner räumlich weit