Wedemeyer, A.: Das Kartennetz von Lambert - Littrow USW:
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der Abbildung mittels reziproker Radien diese Kreisnetze aus den winkeltreuen Kepelkarten Lamberts
ableiten. Es ergibt sich dann leicht, daß die Großkreise durch die Kartenmitte Boothsche Lemniskaten
sind, die auch die reziproken Kurven der Hyperbeln derLittrowschen Karte sind. Diese Hyperbeln und die
Lemniskaten sind die reziproken Kurven der Pascalschen Schnecken der Lambertschen. Kegelkarte,
Das Kreisbüschel ist reziprok dem Strahlenbüschel durch die Kartenmitte des Kegelentwurfs. Der
Mittelpunkt für die Abbildung mit reziproken Radien ist ein Punkt des Einheitskreises der Kegelkarte.
In Fig. 1 sind die Kreise voll, die Ellipsen und Hyperbein gestrichelt, die Lemniskaten punktiert
wiedergegeben. In Fig. 2 ist das Strahlenbüschel mit der orthogonalen Kreisschar voll, das Schneckenbüschel
mit der orthogonalen Schneckenschar gestrichelt gezeichnet. Nimmt man als Kartenmitte den
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Nordpol, so bildet der Lemniskatenbüschel eine neue Azimutmeßkarte, in der das Azimut unmittelbar
durch den Winkel zwischen den Geraden nach dem Nordpol und dem Gestirnsort gemessen. wird. In
Jieser Karte ist die Azimutgleiche ein Kreis, wie in der Ebene. Bezeichnet man das Lambertsche Kreisnetz
als transversalen Entwurf, so ist das Littrowsche Gradnetz der entsprechende normale Entwurf,
Die Boothschen Lemniskaten würden dann einen anderen normalen Entwurf darstellen. Es ist daher
da neuerdings die Kreisnetze in die Meßkarte aufgenommen sind, der Titel: Meßkarte in Lambert-Littrows
Kartennetz, berechtigt. Der Zusammenhang zwischen diesen Kartennetzen scheint den vielen
Autoren, die über diese Kartennetze geschrieben haben, bislang entgangen zu sein. .
Wie schon erwähnt, hat Kapitän Weir etwa um 1890 die Meßkarte hergestellt. Die amerikanischen
Great Cirele Sailing Charts geben zuerst 1892 statt des ganzen Kartennetzes nur die Ellipsen und die
20°-Hyperbeln. * Wer der Erfinder der Meßkarte gewesen ist, mag zweifelhaft sein. 1905 ist sie: von
H. Maurer wieder erfunden worden, C. Runge (Graphische Methoden, Leipzig und Berlin, B. G, Teubner;
1915) führt sie als Beispiel für die Darstellung der Beziehungen zwischen vier. Veränderlichen "auf.