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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 46 (1918)

1886 
Annalen der Hydrographie und Maritimeri ‚Meteorologie, Mai/Juni 1918. 
Tabelle 5, 
Mikroseismische Bewegung in Upsala in 4. 
‚0.41 0.6} 0.8| 1.0| 1.2 | 1.4} 1.6] 1.8 | 2.0| 2.2 | 2.1 | 26] 3 1 M. 
0.0; 0.2 
” 
10 14 
_ 15 50 ı4 
88 2056.15, 6 
35 25|32 | 20 | 14 
oe Hi 8 13 
S 5 a4 
3 40 N 8 
45 
50 
55 
6. 
| 
ö 
r 
5 
t 
1 
TE 
J 
Ay ad ud ul | Edi ul 
3 
Gl 
J 
= 
Aw 
ur 
‚150, 55 
14 
66 
35 
70 
‘DB 
38 
16 
0.00 
0.00 
7.06 
2.13 
A117 
u.44 
L.75 
0.75 
D.7& 
8 
1.40 
0.80 
Schon aus einer Betrachtung dieser Tabellen ersieht man, daß der Paralle- 
lismus der mikroseismischen Bewegung mit den maximalen Luftdruckdifferenzen 
erheblich größer ist als mit dem Seegang in Norwegen. Aber sie zeigen noch 
mehr. So zunächst, daß der Seegang in Cuxhaven die mikroseismische Bewegung 
in Hamburg nur in ganz geringem Maße beeinflußen kann, denn der Zusammen- 
hang mit dem Seegang in Skudenes ist bei Hamburg viel deutlicher ausgeprägt 
als der mit dem so nahen Cuxhaven, was immerhin etwas überraschend ist und 
jedenfalls an sich schon gegen einen Kausalzusammenhang zwischen Seegang und 
mikroseismische Bewegung spricht. Gileichfalls spricht dagegen der Umstand, 
daß der Seegang in Skudenes mit der mikroseismischen Bewegung in Hamburg 
in engerem Parallelismus steht als mit dem näheren, auf dem skandinavischen 
Schild gelegenen Upsala! ; 
Im nächsten Abschnitt sollen diese Ergebnisse genauer präzisiert werden, 
4. Theorie des Korrelationsfaktors. 
Vermutet man zwischen zwei Reihen von Größen einen Zusammenhang, 
so dient der Korrelationsfaktor dazu, die Wahrscheinlichkeit des vermuteten Zu- 
sammenhanges zahlenmäßig festzulegen. Zu seiner Bestimmung verfährt man 
folgendermaßen: ; 
Die Größen seien mit x und y bezeichnet, und es mögen n-Wertepaare 
vorliegen. Dann bildet man zunächst die Mittel 
sn = A [x] m= m, 
n n 
wenn, wie stets im folgenden, die eckigen Klammern als Summationssymbole ge- 
braucht werden. Hierauf bildet man die Abweichungen vom Mittel 
8 = X—Xm 2 = Y—Jm. 
deren Summe bis auf Abrundungsfehler = 0 sein muß: 
8 = 0 = 0. 
Vermutet man eine lineare Beziehung 
y = ax+. 
so muß auch 
n= af 
sein. Man bildet nun die Summen [&&], [&] und [nn]. Dann bezeichnet man 
die Größe 
: — m) 
| VISS] (mm) 
als Korrelationsfaktor. Es handelt sich immer nur um den absoluten Betrag; 
auf das Vorzeichen kommt nichts an. Bei Zufallsverteilung werden die Produkte 5% 
bald positiv, bald negativ, r also immer näher an 0, je größer der Umfang der
	        
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