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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 46 (1918)

140 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März/April 1918. 
Dr. Kohlschütter bereits früher zur Herstellung einer Koppelmaschine be- 
nutzt worden, Ü 
Die Differentiation der Gleichung (4) nach e und g, ergibt als Bedingung 
für das Minimum oder Maximum . 
(My — My)® = A? (Ip, — geı) 860 2 — (My — My) +... 0... (6) 
Diese in #9, transzendente Gleichung muß durch Versuche aufgelöst werden. 
Sie lehrt, daß ein Minimum zwischen @, und o@, liegt und daß außerhalb dieser 
Strecke die Länge der Loxodrome stetig anwächst. 
Die Gleichung (6) soll nun auf das vorher angeführte Beispiel angewandt 
werden. Wie leicht ersichtlich, reichen zur Auflösung die vorhandenen Tafeln 
der Meridionalteile nicht aus, da (%, — @,) sec 9, nahe = M, — M, ist und die 
Meridionalteile nur auf ganze oder zehntel Seemeilen tabuliert sind. Ich be- 
rechne sie daher nach den von mir in den Ann. d. Hydr. usw, 1916, S. 135 auf- 
gestellten Formeln mit Hilfe einer Tafel der natürlichen Sekanten, die sich auch 
in den Nautischen Tafeln, Reichs-Marine-Amt, Tafel 22, vorfindet. Die Meridional- 
teile sollen in 10’ Stufen von 60° 0’ bis 61° 0’ berechnet werden. In die Spalte f{(a) 
des nachfolgenden Schemas sind daher die Sekanten von 60° 5’, 15’, 25’, 35’, 45, 
55’ einzutragen und mit 10’, d. i. der Stufe der Tafel, malzunehmen, Um das 
Anfangsglied der Summenreihe zu bilden, ist noch sec 59° 55’ angeschrieben. 
Differenz 
der Meridionalteile 
M, —M, 
Summenreihe 
1fi(a2) 
Sekante 
f(a) 
1, Differenz 
f I(a) 
2, Differenz 
£ I1(a) 
3, Differenz 
£ III(a) 
19.94976 
BO©° &Y 
60° 107 
60° 20 
B0° 307 
60° 407 
60° 50’ 
51° 0 
0.00000 
20.10136 
20.055058 
410.40786 
140.20312 
60.928316 
60.458854 
81.651038 
80.81897 
102.59530 
101.28478 
123.75992 
121.85753 
0.00420 
20.04633 
“425 
40.19882 
+ 430 
60.45449 
+ 435 
80.81457 
—A- 440 
101.28082 
A. 446 
121.85302 
AL 451 
20.05053 
20.155249 
20.255567 
20.36008 
20.46575 
20.537270 
x 
4 0.10077 
—+ 0.10196 
—+0.10318 
+ 0.10441 
4 0.10567 
4 0.10695 
0 10824 
19 
122 
123 
126 
128 
129 
; i , 2668094 ‚ ; 
In der Spalte M,— M, sind in Kursivschrift die Werte (@, — 1) SeC 
mitaufgenommen worden. Der Anfangswert — 0.00420 in der Spalte If{(a) ist 
— 4. .0.10077 aus derselben Zeile in der Spalte fI(a), ebenso -+ 0.00425 == 
+ 25 0.10196 usw. Im Beispiel war log 4 = 2.883879, also log 4? = 2 log 1 = 5.67758. 
Mit Benutzung dieses Wertes erhalte ich 
3 log (My, — My) I 210g A-10g ((@.— g1)see Po — Ma —M) 
1. Differenz 
P2 
80° 10 
60° 20’ 
60° 30’ 
60° 40 
60° 507 | 
610 00 | 
A 
3.90638 
4.81278 
5.35435 
5.72254 
6.01663 
6.257556 | 
4.38327 
4,98878 
5.35440 
5.59773 
5.79502 
5.955688 
— 0.47689 
—+- 30089 
— 0.17600 
417595 
— 0.00005 
+ 12476 
—40.12481 . 
. 409680 
—+0.22161 
| + 07907 
| + 0.830068 
— 12494 
— 05119 
— 02796 
— 01773 
4.7375 
23923 
4.1023
	        
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