Neuere Veröffentlichungen.
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spannung. zum mittleren Luftdruck gleich 1‘: 100 setzte, diese Annahme aber für tiefere Temperaturen
zu fehlerhaft wird, so war der Bearbeiter genötigt, seinen Tafeln andere‘ Voraussetzungen für die
Luftfeuchtigkeit zugrunde zu legen, die den wirklichen Verhältnissen ‚besser entsprechen. Er hat daher
in. ähnlicher Weise, wie dies schon früher geschehen ist, den Dampfdruck in. Beziehung zur Luft-
temperatur gesetzt, und zwar durch die Annahme e = (4-}-0.4 t) mm. Diese steht in der Tat in
gutem Einklang mit den hier in Frage kommenden . mittleren Verhältnissen, Da infolge der ver-
schiedenartigen Voraussetzungen über die Feuchtigkeit die neu hinzugefügten Tafeln nicht genau in
die Jordanschen übergehen, ist die schon vorhandene‘ Tafel für 5° noch einmal auf Grund der
Hammerschen Annahme berechnet worden. Man sieht daraus, daß bei dieser Lufttemperatur die
Abweichungen noch wenig erheblich sind; denn für 1000 m Höhenunterschied ergibt sich ‚erst eine
Differenz von 0.6 m. Bei 0° würde sie jedoch schon 1.6 m betragen: ”
Die Tafeln dürften in der vorliegenden Form den Anforderungen des Vermessungstechnikers,
für den sie in erster Linie bestimmt sind, im allgemeinen genügen. - .Da. sie jedoch auch ein viel-
benutztes. Hilfsmittel .des Meteorologen. ‚und des CGieographen geworden sind, so möchte ich deren auf
noch weitere‘ Verbesserung hinzielende Wünsche nicht unerwähnt lassen...
Der Meteorologe Saenutzt die Tafeln in erster Linie zur Reduktion des Luftdrucks auf eine
andere Seehöhe und vermißt daher sehr eine Ausdehnung der Tabellen auch auf negative Temperaturen,
Ferner genügt es ihm nicht, daß die Tafeln’ nur bis 765 mm reichen. - Sie müßten mindestens bis 775
benutzbar sein, wie die Tieflandstafeln in den Jordanschen »Barometrischen Höhentafeln für Tiefland
und für große Höhen« (Hannover, Helwingsche Verlagsbuchhandlung).” Dann wäre auch ‘noch,
gleichzeitig im Interesse der, Geographen und: Forschungsreisenden, eine Erweiterung auf niedrigere
Luftdrucke als 630 mm sehr zu wünschen, Die eben erwähnten Tafeln für große Höhen: sind wegen
der erforderlichen doppelten Interpolation sehr unpraktisch. Endlich wären dem Geographen noch
kleine Korrektionstafeln für andere Breiten und stärker abweichende Feuchtigkeitsverhältnisse will-
kommen. Schon für Deutschland ist bei hohen Temperaturen die Annahme ‚eines Verhältnisses
zwischen Dampfspannung und Luftdruck wie 1: 100 durchaus nicht mehr Autreffend, noch weniger
für Tropengegenden.‘ Bei einem Verhältnis von.1:50, wie es im Sommer auch .in Deutschland zeit-
weise vorkommt, müssen die aus den Jordanschen Tafeln berechneten Höhen um 0,4 m für 100 m
vergrößert: werden. * Ve
. Wenn auch die hier ausgesprochenen Wünsche ziemlich weitgehend. sind, so würde sich doch
Professor Hammer ein großes Verdienst erwerben, wenn er nach ‚einem: so verheißenden Anfange,
vielleicht im Bunde mit einigen Mitarbeitern, das Werk der Vollendung entgegenführen wollte,
G. v. Elsner.
B. Neueste Erscheinungen im Bereiche der Seeiahrt- und der Meeres:
kunde sowie auf verwandten Gebieten. -
a. Werke.‘
Witterungskunde, .
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b. Abhandlungen in Zeitschriften, sonstigen fortlaufenden Veröffent-
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Witterungskunde. .
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Het windstille centrum bij stormen op hooge breedte en daarbij waargenomen barometer:
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