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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1917,
Fig. 3. ;
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Herbst und Winter
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Wie Fig. 2.
auf dem offenen Wasser die größte Häufigkeit der Nebel auf der Ostsee auf den
April, am Westausgang des Kanals auf den Mai, im größten Teil der britischen
Gewässer und im offenen Ozean auf den Juni, im Nordmeer bei Finnmarken auf
den Juli und an der Südwestküste von Spanien sogar auf den August fällt,
können wir noch nicht sagen. Im allgemeinen scheint es auf kleineren, ge-
schlossenen Gewässern früher zu fallen, als auf dem Ozean; so auch auf dem
Schwarzen und Mittelmeer und einem Teil der St. Lorenz-Bai und der großen
amerikanischen Seen, Die Erklärung wird wahrscheinlich in den Temperatur-
verhältnissen der unteren Luftschichten und der Wasseroberfläche zu finden sein.
In der vom Reichs-Marine-Amt (Berlin, bei E. S. Mittler & Sohn, 1917)
herausgegebenen kleinen Abhandlung »Wind und Wetter in den Europäischen
Gewässern, von W.Köppen« findet man auf S. 24 bis 29 die jährliche Periode
der Nebelhäufigkeit für eine Anzahl von Gebieten graphisch dargestellt. Die
unten folgende Figur 4 gibt in der gleichen Weise einen Vergleich zwischen den
Rändern und der Mitte des Nordatlantischen Ozeans.
Das Nebelgebiet bei Neufundland hat seine stärkste Entwicklung in den
Monaten Mai bis Juli, Maximum im Juni. Um zu sehen, wie sich die Ver-
hältnisse am Südrande dieses Gebiets gestalten, ist in Tabelle 3 die nach den
Zahlen der »Quadratarbeit« der Seewarte berechnete Häufigkeit der Nebel in
Fünfgradfeldern des Streifens 30 bis 40° Breite von 40 bis 80° Länge zusammen-
gestellt. Die Zahlen geben an, in wieviel Prozent der Beobachtungen (Wachen)
f oder m notiert worden ist. Die Zahl der Beobachtungen schwankt zwischen
45 und 1251 für das Fünfgradfeld und den Monat. Wo deren weniger als 200
vorlagen, ist die betreffende Prozentzahl durch Stellung in Klammern als weniger
sicher bezeichnet. Die Zeilen a und ec. beziehen sich auf die östliche, b und d
auf die westliche Hälfte des betreffenden Feldes,
Veranschaulichen wir uns zum Schluß in Figur 4 am Nordatlantischen
Ozean den Gegensatz zwischen den Festländern, den Randteilen des Ozeans und
der Mitte desselben, durch den (beobachteten oder errechneten) Prozentsatz, den
die Beobachtungen mit Nebel von der Gesamtzahl der Beobachtungen ausmachen,
Am. festen Lande wiegen an beiden Seiten des Ozeans Winternebel vor; auf der
europäischen Seite zeigt die Gebrochene a, das Mittel von Helgoland, -Borkum
und Wilhelmshaven (c 54° Br.): viele Nebel, starke Schwankung und ein Hinaus-