599
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1917.
Poldhu— Cadiz:
h, = 74,90
h; = 72.,9°
tang = 3.71
tang = 3.25
8 =— 6.96
u = 046
ag = 97° 26’
a, = 47° 38
a == 49° 53
a-= 50° 0
4a= + 7
a = 47.69
zZ = 24.90
H = 72,5°
T = 8.1°
N =— 64.4°
Pe
colog == 9.157
log — 9.663
colog = 9.157
log cotg = 0.333
log tang z = 9.153
log cosee = 0.376
log cos = 9.996
log 4a = 0.845
log Ax — 0.374
Cadiz—Say ville:
h, = 74.90
h, — 53.69
tang = 3.71
tang = 1,36
ss = 5.07
u — 2,35
a, = 97° 26
a, = 286° 25
a= IN° 1
a =: 172° UV
Aa= 159
a, = 286.4°
a, ze
5 = 85,5
H = 1.9
= 21°
IX zZ 9.89)
Ax = HILG
colog = 9.295
log — 0.371
colog = 9.295
log cotg = 8,896
log tang v = 8.562
log cosee = 0.001
log Aa = 1.771
log Ax = 1,067
Zeichnet man wie im vorhergehenden Beispiel die Standlinie in die Karte,
so ergibt sich als ihr gemeinsamer Schnittpunkt der Beobachtungsort:
.g= 40° 12.4 N, 4=25° 2,1’ W. .
Einem Beobachtungsfehler von 1° entspricht hier eine Ortsänderung‘ von
etwa 1/,°.
Die Berechnung der Standlinien läßt sich nun durch Vorausberechnung
entsprechender Tafeln noch bedeutend vereinfachen. Für alle Stundenwinkel und
Breiten lassen sich die Azimute der Gestirne und ihre Höhen tabellieren, ähnlich
wie in den Höhentafeln, herausgegeben vom Reichs-Marine-Amt, Auch für die
Funkenstationen lassen sich für den Bereich ihrer Hörweite ähnliche Tafeln, die
nicht umfangreich zu sein brauchen, herstellen, Für Gestirnsazimute genügen
beispielsweise die Azimuttafeln von Burdwood-Davis, London 1873, 1888, oder
von Albini, 1876, die eine Genauigkeit von 1’ haben.
Um die Berechnung der Standlinien zu vereinfachen, ist es von Vorteil,
die Größen z und 4x zu tabellieren. Es ist: ;
__ tang bh, — tang h, a
Wang 7 ang h, { tangh, CS 2°
wobei r7 an die Halbierungslinie der vorausberechneten Azimute in dem Winkel-
raum des kleineren (nicht überstumpfen) Winkels gegen das niedrigere Gestirn
hin anzutragen ist. Ferner:
cos 7 cosec ©.
Ax=A4a nn,
tang h, -+-tang h,
Man bemerkt, daß in den oben besprochenen günstigen Fällen cos z und cosec >
nahezu 1 ist, so daß man als Annäherungswert oft
AXen da
- tangh, + tang h,
setzen kann.