Schmidt, W.: Wirkungen der ungeordneten Bewegung im Wasser der Meere und Seen. 381
wo k die Wärmeleitfähigkeit, # die spezifische Wärme, o.die Dichte. Die. letzten
beiden setzen wir = 1, statt k müßten wir oA einführen, mit unseren Vernachlässi-
gungen wieder A (vgl. $ 17); es wird also: ..
; Wie za
wlan)
@ ist Tabellen zu entnehmen. Die folgenden. Tabellen enthalten das Ergebnis
der Rechnung, den Bruch —, d. h. die Angabe, welcher Teil der Oberflächen-
: „2, 0 - a
temperatur sich bis in die einzelnen Tiefen fortgepflanzt hat. A ist durchweg = 100
angenommen; will man ein anderes A verwenden, so ist bloß die Zeit im entgegen-
gesetzten Verhältnis zu ändern: die Spalte, die für 1 Jahr und A = 100 gilt, gilt
ebenso für A =. 10 und 10 Jahre usw. Bei der starken Verschiedenheit des Fort-
rückens der Wärme je nach der Dauer der Einwirkung machte sich ein Abteilen
in mehrere kleine Täfelchen notwendig. a '
"Tabelle II (zu 820). .
Vordringen einer plötzlichen Temperaturänderung in die Tiefe bei A=100; Bruchteile der ©ober-
flächlichen Änderung, die nach verschiedenen Zeiten angetroffen werden, +‘
‚Zeit:
Jahre
L 10 50 höhcce
Zeit: ey
Sekunden
2.01|0.1| 1 holz [io [60
lLcm|
2
5
10
|
50
1m
2 |
5 Ch
48
‚16
‚83| .94| .98| ‚99! .99| ‚99:
'66/ ‚89| 96/ /98| (98/199
'26/ .72| ‚911 ‚94| (96 ‚96
‚03| .48| 183] ‚88| ‚91| 93
1161 .66| ‚85| ‚82| 86
- 26/461 .58| 64
‚03/12! 27| 36
— 1.00! .101 ,1.
| a
1
F
1‘
77| .87| .91| ‚93:
15| .41| 56/68
‚001 10| 24| 41
01/.08| 21
901 021 10
00!
a m ML
—|—|—1 0
ZZ 60
10
20
40
60
SO
100
200
400
600
81
63
34
‚97
‚93
86
‚79
Fe
FE
99
98|
‚96,
94
92
90
80
‚62
45
1001.90|.97 99.99, 1.00
200[.80|.94' 97] .98| .99
400[.62 S ‚94|.96| .99
1000|.21|.69! 85[.90| ‚97
20001.011.46* 7%| 80| .94
4000| —1.11 48|.62| ‚87
500 —.021 29] 45| 81
3000: 1001.12] 31| .75
‚0000, —| —|..051.21| .69
[Fortsetzung folgt.)
1}
+
x
99
A)
ARE
Il
Die Azimutgleiche als Standlinie und ihre Verwertbarkeit
in See- und Luftschiffahrt. eg)
Von W. Immler, Elsfleth, .
(Hierzu Tafel 17.)
In einer früheren Abhandlung!) konnte nachgewiesen werden, daß sich die
Linien gleichen Azimutunterschiedes, die auf der Kugel räumliche Lemniskaten
sind, in ähnlicher Weise wie die Höhengleichen auf kurze Strecken durch ihre Tan-
genten ersetzen lassen, und daß man sich dieser Tangenten .bedienen kann, um auf
einer Karte eine gerade Linie als Standlinie des Beobachtungsortes zu finden.
Es sei im folgenden eine kurze Erläuterung der praktischen Verwertbarkeit
Standlinien gegeben. - . en
Die bezeichnete Tangente konnte so gefunden werden, daß man einen be-
liebigen Punkt in der Nähe des Schiffsortes als. Hilfspunkt annahm, durch ihn die
beiden Großkreise nach den Zenitalpunkten der Gestirne sich gezeichnet vorstellte,
deren Zwischenwinkel halbierte und durch ihn ferner einen Großkreis nach dem
sphärischen Mittelpunkt des Hauptkreises durch die Gestirne legte; der Winkel 4
dieses Großkreises mit der Halbierungslinie um diese Halbierungslinie umgelegt
ergibt das Lot zur Tangente. Dieser Winkel & wird erhalten aus der Formel
tang & = NED DSL cotg 480 .
Siehe Ann. d. Hydr. usw. 1917 5. 273.