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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September 1917,
Tabelle 6,
Das Verhältnis e zwischen der Größe Q und dem Auftrieb A.
Luftdruck
mm
750
100
550
300
550
300
500
400
300
200
100
60 1 -—50 | —_40 |
1.48
36
1.25
1.14
1.15
0.90 0.78
J).54 ı 0.52
0.30 0.26
1.14
3.91
0.68
0.46
0.28
Temp aiu-" (°C)
„30 |.
90 1
10‘
2
151
1.41
131
1.21
4.11
1.01
1.34
1.25
1.16
1.07
0.98
0.89
1.19
1.11
1.08
0.95
0.87
0.79
1.06
1.00
0.92
0.85
0.78
0.71
0.71
4.01
0.80
0.60
0.40
0.89
0.71
0.54
0.79
0.64
10
7.96
0.89
0.83
0.76
10.70
20 | 30
0.86
0.81
0.75
0.78
0.73
Aus der Tabelle ersieht man leicht, daß der Wert Q abnimmt, wenn der
Ballon in die Höhe steigt. Ein Ballon, der anfangs Q > 240 hat, wird dann in der
Höhe in das Übergangsgebiet hineinkommen und dieses auch durchqueren können.
Wenn dies geschieht, wird man eine dauernde Abnahme der Steigegeschwindigkeit
haben, welche weder von Turbulenzänderungen noch von Vertikalbewegungen
herrührt. N
In geschlossenen Räumen fanden wir das Übergangsgebiet für Q zwischen
140 und 240. Nach den Göttinger Versuchen wird aber in turbulent bewegter Luft
der Übergang bei etwas kleineren Werten von R und also auch von Q sein. Ein
Ballon der sich in dem Übergangsgebiet für ruhende Luft befindet, wird deshalb
in der freien Atmosphäre entweder in das obere Gebiet oder in das Übergangsgebiet
gehören, und während des Steigens wird er allmählich in das untere Gebiet hinein-
kommen. Für einen solchen Ballon wird man deshalb kleinere Steigegeschwindig-
keiten in der Höhe haben als nahe am Erdboden.
Die früher erwähnten 73 Doppelvisierungen, die W. Peppler bearbeitet hat,
befinden sich beinahe alle in dem Übergangsgebiet für ruhende Luft. Man muß
deshalb‘ eine Abnahme der Steigegeschwindigkeit mit zunehmender Höhe erwarten.
Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, diejenigen Aufstiege, bei welchen nur niedrige
Höhen erreicht sind, für sich zu bearbeiten. Eine solche Teilung des Materials dürfte
auch deshalb gemacht werden, weil man durch die niedrigen Aufstiege bedeutend
ungenauere Steigegeschwindigkeiten bekommt als bei den höheren Aufstiegen.
Zufällige vertikale Bewegungen können ja bei den niedrigen Aufstiegen bedeutende
Anderungen der mittleren Steigegeschwindigkeiten bewirken.
Aus diesen Gründen haben wir das von Peppler veröffentlichte Beob-
achtungsmaterial!) in zwei Gruppen geteilt, je nachdem der Ballon bis mehr als
2000 m Höhe über dem Erdboden verfolgt wurde oder nicht. In Tabelle 7a sind
die Ergebnisse der höheren. und in Tabelle 7b diejenigen der niedrigeren Aufstiege
gegeben. Die Werte von A, B und v haben wir der Tabelle von Peppler entnommen,
während wir die Werte von D und a berechnet haben. Die Fälle sind nach zunehmen-
den Werten von A geordnet.
Aus den Tabellen 7a und 7b sieht man, daß der Auftrieb A Werte von 83 g
bis 322.5 g hat. Am Erdboden hat die Größe Q einen Wert Q,, der angenähert
gleich A ist. Es ergibt sich also, daß Q, etwa zwischen 83 und 322.5 liegt. In nur
6 von 73 Fällen liegen Werte von Q, außerhalb des Intervalls von 140 bis 240, Beinahe
sämtliche Ballone befinden sich also am Erdboden in dem Übergangsgebiet hei nicht
turbulenter Luft.
Die meisten Ballone haben ziemlich nahe denselben Wert von Qo. Wir haben
deshalb ganz einfach den Mittelwert für a aus sämtlichen Fällen in Tabelle 7a
und aus sämtlichen Fällen in Tabelle 7b gebildet.
*) W. Peppler: Bearbeitung der doppelten und dreifachen Pilotvisierungen im Jahre 1913.
Arbeiten des Kgl. Preuß. Aeron. Obs, bei Lindenberg im Jahre 1913. Tab. 1 Seite 448.