262 Annalen der Hrydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1917,
Madagaskar. (Außenhandel, Verkehrseinrichtungen, Bodenschätze.) Ebenda. 1917, Nr. 23.
Le Futur röseau des voles navigables de U Empire russ. E, Blanc. ‚Annales de Geograph.«
1917, 15. Mars,
Der Außenhandel der Vereinigten Staaten u. Japans im Jahre 1916. »Hansa« 1917, Nr. 25.
Die Handelsflotte der Vereinigten Staaten. GG. A, Erdmann, Ȇberall: 1917, Mai,
Der Weltschiffbau 1916. KH. Steinert. Kbenda.
Englands Schiffahrt (Bericht von Ende April 1917). »Wirtschaftsdienst«-Hbg. 1917, Nr, 18.
Verstaatlichung der Seeschiffahrt, H. Steinert. (Fortsetz.) »Hansa- 1917, Nr. 16, Bemerkungen
hierzu. Ebenda, Nr. 17;
Unsere Aufgaben nach dem Kriege auf dem Gebiete der Handelsmarine, (In ungar, Sprache.)
»A Tenger«, 1917, Mai,
Delete Treibölversorgung und Seeschiffahrt nach dem Kriege. N. Hansen, .‚Hansa«
1917, Nr. 25.
Handels- und Schiffahrtsbericht des Kaiserl. Konsulats in Pakhoi-Hoihan f. d. Jahr 1915.
»Ditsch, Handels-Archiv« 1917, April.
Handelsbericht d. Kaiserl. Konsulats in St. Louis f. d. Jahre 1914 u. 1915. Ehenda.
Handelsbericht des Handelssachverständigen beim Kaiserl. Konsulat Tientsin f. d. Jahr 1914.
Ebenda, Mai.
Verschiedenes.
Wortbilder der Seglersprache. HM, Stuck. (Fortsetz.) »Die Yacht- 1917, Nr. 19.
Alfred Wegeners Hypothese von der Horizontalverschiebung der Kontinentalschollen u. d.
Permanenzproblem im Lichte der Paläogeographie u. dynamischen Geologie. 5. Hennig.
(Schluß.) »Petermanns Mittlg.: 1917, März.
Der Rücktritt des norwegischen Fischereidirektors. »Fischerbote« 1917, Nr. 3.4.
Die Seefahrer-Epoche des Volkes Israel, RR. Hennig, »Geograph. Ztschr.- 1917, 5. Hft,
The Institution of Navat Architeets (Meeting March 28 anıd 29%), »Nature« 1917. April 5.
Die Witterung an der deutschen Küste im Mai 1917.
{(Amtlich)
Im Gegensatz zu den Monaten Februar bis April kennzeichnete sich der
Mai durch zu hohe Temperaturen (etwa -+1,5”°); nur im äußersten Osten blieb
es an der Küste noch etwas zu kalt (—0.5°. Ferner zeichnete sich der Mai
durch 2 bis 5 mm, im Mittel um 3.5 mm, zu hohen Luftdruck, durch erheblich
(2.0) zu geringe Bewölkung und durch überall viel, nämlich 30 mm, zu kleine
Niederschläge aus; diese machten nur 34%, der normalen aus. Die Wind-
geschwindigkeit war, soweit Selbstschreibemesser vorliegen, etwa normal, .
Niederschläge fielen nur sehr wenig und auch nur an sehr wenigen
Tagen meist im Anschluß an Gewitter, nämlich vom 13, bis 15., wo an der ganzen
Küste ziemlich ergiebige Regenfälle stattfanden; dasselbe gilt vom 24. und vom
28, bis 30. Vereinzelt fiel Regen noch an der östlichen Ostsee am 2, und an der
westlichen Nordsee am 19. und am 23. An allen übrigen Tagen war das Wetter
während des ganzen Monats fast an der ganzen Küste trocken und durchweg
heiter und sonnig. Im Gegensatz zum vorigen Monat, in dem heiteres Wetter
so gut wie gar nicht vorkam, hatte die Küste im Mai etwa 21 heitere Tage.
Nebel trat zeitweise am 3. und 30. an der Nordsee, am 14., 15. und 26. allenthalben
und am 31. an der östlichen Ostsee auf, Frosttage gab es einige an der
Ostseeküste; die Temperatur ging aber nur wenig unter 0°, Frostschaden gab
es so gut wie keinen, was nur selten vorkommt. Gewitter waren ziemlich
zahlreich, an der ganzen Küste am 13, 14,, 24, 29. und 30, außerdem an der
Nordsee am 19. und 28. und an der Ostsee am 25.
Stürmische Winde traten vereinzelt am 5, und 6. aus nördlichen
Richtungen, vom 10. bis 12. an der Ostsee aus östlichen Richtungen, am 17.
und 18. an der westlichen Ostsee aus östlichen Richtungen und in größerer Aus-
dehnung und Stärke an der ganzen Küste am 21. aus östlicher Richtung, an der
Ostseeküste auch schon am 20. auf. Die vorherrschenden Windrichtungen
lagen zwischen Nord und Südost. Nur Memel hatte auch vielfach Westwind.
Der Luftdruck war über Europa Anfang Mai ziemlich gleichmäßig ver-
teilt; im allgemeinen herrschte im Nordwesten hoher Druck, im Südwesten und
Osten niedriger Druck. Während am 1. ein flacher Hochdruckrücken über Nord-
deutschland lag, erschien am 2, ein umfangreicher Tiefausläufer über Skandinavien
und der Ostsee, der das Hoch vorübergehend südwärts drückte und ostwärts