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Annalen der Hydrographic und Maritimen Meteorologie, Juli 1917.
Wettbewerbprüfung von Schiffschronometern auf der Königlichen
Wöchent-
Name
des ı
Fabrikanten |
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8
Tage |
Chr.
uni 7 uni. Juli "uli, Juli ‚Juli Juli | Aug. Aug, Aug. Aug. Sept.‘ Sept. | Sept.
17 124° 1 8 1522 29 5° 12° 19 | 26 | 2 9,16
bis bis bis | bis ı bis : bis | bis | bis bis ' bis ; bis | bis | bis | bis
‘uni Juli; Juli Juli' Juli Juli! Aug.| Aug. Aug. Aug. | Sept. SEE
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Mercer , . .48306] 2
lv. Kullberg . .|7985| 8
39 |S. Smithu. sons[so11| 2
Mittlere wöchentliche > F
Temperatur
sek sek sek sek ' sek | sek sek ; sek | sek sek ‘ sek | sek sek | sek
+ f ; ; ; 1+ 0°
—7.1 —5.4:—6.9:—5.8i—4.3—3.91—3.8i—5.0—5.1 —4.9 1— 36721 —4.7 -—5,5
+ | 0 ' '
“_41.9-42.3:—0.1 —0.7'-0.91-40,5' an 4.1 1— 2.2 4-0.9'—0.9 0.6
, , . 0 + ! ;
—2.61-—0.4i—4.8,—0.11-4-0.,3/-+3.9/-+3.11—0.4|—2.6 0.0 | L10.0-6.6:-1.8-1.8
65.20 63.3°:67.19 70.19 70.9°[74.5°/74.4°84.7° 99.5°/100.1°| 88.1° |73.7° 70.6°/62.1°
3 0.]18.4 17.4 1195 21.2 21.6 23.6 ba 129.3 [37.5 | 37.9 |31.2 |23,2 |21.4 116.7
Der zweite Zeitabschnitt beginnt. Bei allen festgesetzten Wärmegraden herrscht
dasselbe Verfahren.
Täglich sind Vergleiche mit der mittlere Zeit zeigenden Hauptuhr anzu-
stellen, deren Gang durch Durchgangsbeobachtungen bestimmt wird, um die
täglichen Gänge zu bestimmen. Während der Untersuchung ist die Feuchtigkeit
der atmosphärischen Luft im Temperaturraum möglichst auf 60%, zu halten.
IL Untersuchung im Chronometerraum. Nach der Temperaturprü-
fung kommen die Chronometer in den Chronometerraum, woselbst sie 10 Wochen
untersucht werden, um die Regelmäßigkeit ihres Ganges zu bestimmen, oder den
Grad der Genauigkeit, mit der sie den Kurven folgen.
III. Polaritätsuntersuchung. Während die Chronometer im Chrono-
meterraum sind, wird die Unruhe auf etwaigen magnetischen Einfluß (auf Polarität)
untersucht. Hierfür ist die XII des Zifferblattes während eines Untersuchungs-
abschnittes auf Ost und ebensolange auf West, Süd und Nord zu stellen. Die
Untersuchung beginnt erst, nachdem die Instrumente mindestens einen Unter-
suchungsabschnitt im Chronometerraum gestanden haben. Zeigt sich Magnetismus
in der Unruhe, d. h. wird der Gang schneller oder langsamer, so ist durch Wieder-
holung der Untersuchung die Tatsache festzustellen.
Feststellung der Gütenummer. Die Güte jedes Chronometers wird
durch Nummern festgesetzt, die von folgenden Formeln hergeleitet werden: Die
Gütenummer == p (70° F. — 6) + (1000 z)? + 100 V} + 100 V’3.
0 — Kompensationstemperatur, d, h. die Temperatur, bei der das Chrono-
meter am schnellsten oder, wenn das Instrument überkompensiert ist, am lang-
samsten geht.
Der Ausdruck (70° — ®) drückt den Unterschied in Graden ats zwischen
70° F, und der Kompensationstemperatur.
zZ = Gangänderung für 1° Temperaturabweichung von der Kompensations-
temperatur.
.p= a ist ein Koeffizient, der von dem Werte z abhängig ist. Er wird
durch Interpolation aus folgender Liste entnommen:
00000 P = ‚0000
00025 ‚0625
00050 „1250
00075 1875
00100 2500
NSW. USW.
Die Temperaturkurve, die den Einfluß der Temperatur auf den Gang des
Chronometers zeigt — es wird angenommen, daß die Kurve eine genaue Parabel
ist — wird wie folgt berechnet: In der Gleichung der Parabel (v?==4 mx) ist.
Rottok: Chronometerprüfungen bei der französischen, englischen und amerikanischen Marine, 9249
Sternwarte zu Greenwich vom 17. Juni 1911 bis 6. Januar 1912.
licher Gang
Sept.Sept.} Okt, | Okt. | Okt. ! Okt. | Nov.| Nov.| Nov. Nov.| Dez. ı Dez
23 30° 7,14 21.28 41121 18 25/2, 9
bis‘ bis ; bis | bis bis ! bis | bis | bis | bis : bis | bis | bis ı
Sept. Okt. , Okt. ! Okt Nom Ne, Nov. Nov. Dez. | Dez.| Dez. '
30! 7 14 2] 28 | 4 11; 18125 2 9 | 16
Unter- Größter
schied Unter-
-wischen, schied
dem zwischen
zrößten | einer
und | Woche
leinster und der
Gang nächsten
air
wuez Dez
23 30
bis ! bis
Dez. | Jan
20 #
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sek | sek sek | sek | sek sek ! sek ‘ sek | sek | sek | sek |! sek | sek | sek sek sek
—4.4'—5.7:—5.91—6.3 —5.0—6.8;—4.2 —4.6 5.4 —5.0 —53— 4.6l— 5 69— 6.6l a 5041
. 1 ! | ?
' ; | | | | | ! +
+1.0—1.0 —0.91—0.4|—1.01—3.7'—4.1'—2,9l__3.8 —4.4|_4.7:— 4.1— 5.1)— 4.9. 6,2'
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0.2141.) —2.01—6.3/—4.8]--0.4—0.2-+4.3/—2.5]—7.9'—9.4—10.0—10.7 —13.0/—18,4'
SE 59.90 6.59 7.0 028° 010° FE8IBM° 51.40|52.40| 55 9 5500 ra zole
17.4 !14,3 115.5 |16.4 125.3 33.8 83.1 |24.9 111.7 |10.8 [11.3 |11.2 1128 |11.4 !1%&
sek
b 2.60 [10.2
85 | 32 [149
28,4 * 10.0 [48.4
wenn y==1 gesetzt wird, x ZZ Hier ist die Axe von x die Kompensations-
temperatur, so daß, wenn y=1 ist, x = z = 7 wird. Eingesetzt gibt x = zy”,
oder, wenn r = dem Gange bei der Temperatur ® und r’== dem Gange einer
anderen Temperatur @ ist, x=r"'—r und y=0V’—6. Die Gleichung wird
Y=Tr+z(0 —9P.
Zum Ausrechnen der Kurve sind drei Punkte gefunden zu den mittleren
Temperaturdaten von 55°, 70° und 85° F.,
a = Gang bei d, d = niedrigste Temperatur = 55°, a=r4+-% (0—dy
b= « « €, 6 = mittlere « = 70°, b=r+z(9-—e)
c= « « f, f=:höchste « = 85°, c=r+z (0 —f)?
Aus diesen werden drei Gleichungen gefunden,
9 b— 00 -- €) — (a — b) @— 1)
2a —b)(f—e) — (b—c)(e— d)]
ach ud de),
“ (9—d?—(90—e? (0 -_-e?—(9—1? (0—1?— (0—dy
T=8a—2(0-—dP=b—z(0-—e?=c—z(0—f?
Die Kurve wird konstruiert durch Ausrechnen der Gänge des Chrono-
meters für je 5° Temperatur von 90° bis zu 50° F, aus der Formel
Y=r+z(0—_ 0)
V gibt den Verlauf in dem Temperaturraum. Es wird für jeden Zeit-
abschnitt erhalten durch Ausrechnen des Unterschiedes zwischen dem beobachteten
und dem Kurvengang.
Vi = die mittlere Summe der Quadrate dieser Unterschiede, Die Unter-
schiede von 85°, 70° und 55° F. ergeben dreimal die Gewichte von 90° und 50° F.
V’ zeigt den Verlauf in dem Chronometerraum. Dasselbe wird für jeden
Zeitabschnitt erhalten durch Berechnung des Unterschiedes zwischen dem beob-
achteten und dem Kurvengang dieser Temperatur, indem man das Mittel dieser
Unterschiede findet und schließlich. die Abweichung zwischen diesem mittleren
und jedem einzelnen Unterschied bestimmt. In anderen Worten: Die Gangkurve
ist nach rechts oder links zu verschieben, um möglichst gut mit den in dem
Chronometerraum beobachteten Gängen übereinzustimmen, Die Abweichungen
von dieser neuen Kurve werden auf diese Art und Weise erhalten.
V’; bedeutet die mittlere Summe der Quadrate dieser Abweichungen mit
gleichem Gewicht,
Im allgemeinen wird kein Chronometer angekauft, dessen Gütenummer
größer als 16 ist. In Ausnahmefällen kann jedoch das Marineamt bestimmen,