Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juni 1917.
Tabelle 3.
Verschiedene Darstellung des Einflusses der Beständigkeit der Windrichtung auf
den Wasserstand in Memel.
A447
+— 1
+— 9
[#2]
(— 31.5 417.4
‚+ 48 Au
T 40 +21
( 97 +38
(+ 25 +2
‚+193 +14
„+223 +2
11-4125 +8
-+302 4 8.2
—2.62 + 0.76
S— SW
— 48 +2
+ 10 a2
—102 + 2
2056
3950
3710
2987
— 5.9 + 8.9
+35.6 +12.1
55 + 10
W—NW
— 1.92 + 1.22
+ 8.4 + 5.1
— 502 + 17.9
—156 + ® ,
—358 Aıs9' + 188. + 12
— 81 + 55
7338
4900
5121
N NO
f 65 +17
Ti +15
—211 +19
— 92 +
'— 8 +8
—214 +16
—263 +15
«\— 2 +
1928838 4 0.76
—+204 zz 37
+542 An
A129 + 50
1995
7415
3130
4087
— 84 4 45
— 35.2 4 38
— 315 + 10]
41.28 4-0.35
O— SO
+ 209 + 41
+545 + ®&
+ 48 —& 17
438
S216
1931
460
— 175 + 1.5
—_ 319 + 70
Daß die Koeffizienten der negativen Potenzen so groß sind, rührt natür-
lich daher, daß sie mit Brüchen von + bis bzw. bis D multipliziert werden.
Sie sind im allgemeinen auch größer als ihre Unsicherheiten, aber die Größe
der [ee] zeigt, daß die beste Darstellung doch die in Tab. 2 verwandte, hier in
Tab. 3 an erster Stelle wieder mitaufgeführte, der Form W = 2 +32, t + 2a, t2ist.
Neuere Veröffentlichungen.
A. Besprechungen und ausführliche Inhaltsangaben.
U. S. Weather Bureau: Weather Forecasting in the United States. By a
board composed of A. J. Henry, E. H. Bowie, H.J. Cox & H.C. Franken-
field. 37058. 8% Mit 199 Karten u. Textfiguren. Washington 1916.
Das älteste Institut für Wettervorhersage, das 1871 gegründete nordamerikanische Wetter-
bureau, gibt in diesem stattlichen Bande zum ersten Male eine Übersicht über die von ihm ver-
wendeten Methoden. In seiner Verfügung vom November 1913, mit der er dieses Werk veranlaßt
hat, bezeichnet Professor Marvin es als eine auffallende Tatsache, »daß trotz der vieljährigen erfolg-
reichen Wetterprognose an dieser Anstalt noch fast nichts geschrieben worden ist, um das Verfahren
zu erklären, wıe gute Prognosen gemacht werden können«; es sei eine Art Handhuch für Anfänger
darin zu wünschen. In dem Vorwort (S. 5) sagt Professor Henry, das Buch werde eine Ent-
täuschung für die sein, die von ihm die Lösung der Schwierigkeiten des »Problems der Voraussage«
erwarten. Es werde aber nützlich sein, indem es die Erfahrungen der Vorgänger ihren Nachfolgern
überliefert. Ebenda sagt er von den Regeln, die in älterer Zeit bei der Prognose angewendet wurden,
es seien nur die von General Greely in seinem Buche über »American Weather« angegebenen ver-
öffentlicht, viele andere seien mündlich von Lehrer zu Schüler übergegangen und so wohl auch in
dieses neue Werk gelangt.
Das Buch beginnt mit einer kurzen theoretischen Einleitung von Prof. Marvin und einer
längeren (37 Seiten) Abhandlung über die allgemeine Luftzirkulation von Prof. Humphreys. Von
den »Hypothesen über den Ursprung der außertropischen Zyklonen« führt Humphreys die Kon-
vektions-Hypothese von Ferrel, die der getriebenen Wirbel von Hann und die der entgegengesetzten
Strömungen von Milham an, sagt aber dann »frei heraus, daß keine von ihnen ihm eine klare und
verwendbare Vorstellung von dem Ursprung, dem Mechanismus und der Erhaltung dieser Zyklonen Ar
Es ist dem Referenten eine Freude, auch hier wieder in zwei, wenn auch sehr kleinen, Welt-
karten diejenige Darstellung der Winde wiedergegeben zu finden, die er in den Segelhandbüchern und
Atlanten der Deutschen Seewarte für die drei Weltmeere gegeben hat. Die Darstellungsart, die sich
für die Passate an eine von Berghaus in älteren Auflagen von Stielers Atlas anlehnt, hat sich
jetzt offenbare Beliebtheit erworben, Die Quelle ist hier nicht genannt. In Hanns Lehrbuch ist
für den Indischen und Stillen Ozean die Seewarte, für den Atlantischen Angots Lehrbuch als Quelle
genannt, doch ist auch dessen Karte eine Kopie von jener der Seewarte, nur in veränderter Projektion.