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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1917.
In der Tabelle 4 fällt vor allem die große Zahl der positiven Zeichen für die
Stellungen 1 und 6 sowie das Überwiegen der negativen für die Stellungen 3
und 4 auf. Die beträchtlichsten Werte der Abweichungen, nämlich bis zum Betrage
von 142 bzw. 121 }Hundertstelmillimeter, finden sich in den Rubriken 1 und 4.
Sie gelten also für die Zeiten unmittelbar nach der Erdnähe bzw. nach der Erdferne
des Mondes.
Angesichts der Tabelle 5 kann auf eine besonders hervortretende Anreicherung
der positiven Zeichen für die Bahnabschnitte f und h, der negativen für die
Stellungen a und k hingewiesen werden. Dem absoluten Betrage nach sind die Abweichungen
vom mittleren Luftdruck am größten für den Stand des Mondes in dem
Bereich der nördlicheren und in dem der südlicheren Teile seiner Bahn. Sie erheben
sich in c bis zu 201, in h sogar bis zu 444 Hundertstelmillimeter.
Tabelle 6 weist für die Rubrik A nur negative, für G nur positive Abweichungen
auf. Die erstgenannte Reihe enthält außerdem die höchsten Beträge.
In dieser Hinsicht steht ihr nahe die Rubrik E. So ist z. B. beim Punkt 7 die stärkste
Luftdruckabnahme zur Zeit der Neumondstellung mit — 134 und die größte Luftdruckzunahme
für die Vollmondphase mit + 126 Hundertstelmillimeter vermerkt.
Der Einfachheit wegen sind die Tabellen für die mittleren Luftdruckwerte
selbst, die sich während des Durcheilens der verschiedenen Abschnitte einer
Gestirnbahn herausgestellt haben, weggelassen worden. . Sie können jedoch leicht
zurückgebildet werden, wenn man den Zahlen der Tabelle 1 .die in den Tabellen 3, 4,
5 und 6 aufgeführten Differenzen in sinngemäßer Weise wieder hinzufügt.
Bezüglich der Anzahl von Beobachtungen, welche jedesmal für die Mittelbildung
zur Verfügung standen, sei folgendes mitgeteilt: Alle Zahlen der Tabelle 1
bilden entsprechend der Tagesumme des ganzen Jahrzehnts das Mittel aus nicht
weniger als 3651 Einzelwerten. Für die Angaben der Tabelle 3 kamen bei der Durchschnittsberechnung
die zehnfachen Summen der Monatstage in Betracht, nämlich
beim Februar 281 (280 + einem Schalttag im Jahre 1904), bei den übrigen Monaten
300 bzw. 310 Tage. Die zu den jeweiligen Mondständen gehörigen Beobachtungsanzahlen
sind in der Zusammenstellung der Tabelle 7 enthalten.
Tabelle 7.
Zahl der Beobachtungen zur Mittelbildung der Werte für die
verschiedenen Mondstellungen.
Anomalistischer Monat
Mond- Zahl der
st eilun ı Beobachtungen
£ für Tab. 4
y
560
766
504
503
754
564
‚
A
Tropischer Monat
Mond- Zahl der
on leo Eden ,
stellung für Tah BR
A777
410
65
413
465
469
408
59
408
477
[+
>
Synodischer Monat
Mondstellung
Zahl der
Beobachtungen
für Tab. 6
A
B
Se
5
G
a
566
441
451
440
437
434
450
439
Jedes der am Fuß der Tabellen 4, 5 und 6 angegebenen Mittel kann aufgefaßt
werden als das Durchschnittsergebnis von einer Beobachtungsanzahl, die
das 32-fache der Werte in Tabelle 7 darstellt.