Gotzhein: Zur Aufstellung einer Höhentafel,
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Die Änderung der Diagonale für t muß berücksichtigt werden und die
Tafel trägt hierzu neben der Länge der Diagonale die Anderung für 30m, Gibt
die Zahl auf der Diagonale z. B. 39.0 (3.0) für gleichnamiges @ und 60, so ist für
einen den Tafelstundenwinkel überschreitenden Unterschied von 10 Minuten der
richtige Abstand 39.0 + 1.0 = 40.0’ für 60’ Breitenunterschied, oder für einen
solchen von 20’ SO —+4183.3. Für ungleichnamiges g und ö, wobei der
Stundenwinkel vom hinteren Ende der Tafel gezählt wird, wäre bei gleichen
Zahlen, 39.0 — 1.0 = 38.0’ die Länge der Diagonale und die Korrektion für
20’ Ag = — 12.7’ auf die nach dem letzten Abschnitt gefundene Höhe.
Damit ist die gesuchte Höhe festgestellt. Die am Schluß angefügten Bei-
spiele werden das Verfahren noch besser erläutern,
Es erübrigt ‘sich, noch den mutmaßlichen Umfang giner solchen Tafel
festzustellen. Es sind zu berechnen 25 Tafeln. für die Höhen von Grad zu Grad
in Breite und Deklination, dazu 25 Tafeln der Höhenänderung in 30 Minuten
und 3 bis 4 wenig umfangreiche Tafeln zur Entnahme der Zwischenwerte. Mit
diesem Tafelmaterial, dessen Umfang wohl bei weitem nicht denjenigen der
Azimuttafel erreicht, sind sämtliche denkbaren Höhenaufgaben für gleichnamiges
und ungleichnamiges g und d zu lösen. Da der Gang der Höhenbestimmung
sehr. einfach ist, kann sich eine solche Höhentafel vielleicht die Freundschaft
derjenigen, welche mit der Besteckrechnung an Bord zu arbeiten haben, erwerben,
Ein großer Teil der Tafel für alle Breiten und für die Deklination der
Sonne oder für alle Deklinationen und die Breiten von 0° bis 24° ist zur Er-
probung im Skelett berechnet und hat völlig die zu erwartenden Resultate bestätigt.
Zu den Beispielen.
Zur Darstellung der Gebrauchsart der Tafel sind für t = 1b, 6h und 11h oder
1b für ungleichnamiges g’und ö gewählt, und die Hilfstabellen sind so gehalten,
daß alle in ein Quadrat von @# = 18° — 19°, 0 = 21° — 22° fallenden Aufgaben
sich mit ihnen lösen lassen, soweit sie in die Stundenwinkelgrenzen 1b 5m — 1b 10m,
1r 20m — 1h 25m vom Meridian und ebenso 6h 5% — 6h 10m und 6h 20m — 6h 25w fallen,
Zeichnerisch dargestellt ist die Aufgabenlösung folgende: a ist‘die aus
der „Tafel I genommene Höhe der Quadratecke z. B. für - Fie. 9
18° wo, 21°, b ist die für g — ö verbesserte Höhe für den 8 ©
Tafelstundenwinkel.‘ Diese Korrektion kann + oder — sein,
je nach dem Steigen oder Fallen der Höhe in der‘ Tafel
nach rechts gehend. be ist die ‚Verbesserung für den
Zeitunterschied in Tafel II und gegebenen Stundenwinkel,
die auf die vorher gefundene stets mit — anzuwenden ist,
cd ist die Verbesserung für den Breitenunterschied von
der unteren Seite des Quadrates berechnet auf der für t
verbesserten diagonalen Linie; sie ist + für gleichnamiges,
für ungleichnamiges g und 0.
Die Abstände auf den diagonalen Linien wachsen mit dem bis 12h durch-
gezählten Stundenwinkel von 0’ bis 120’ für den Unterschied eines Grades in
g@ und od, Hieraus folgt, daß die in Tafel II angegebene Korrektion für die
Änderung in. 30 Minuten mit + anzuwenden ist, wenn @ und ö gleichnamig,
mit —, sobald sie ungleichnamig sind.
P —
Beispiel la.
+18°35, d= +21°50, t= 1l 23m 108,
Aus Figur 3.
p— = 15. ;
Punkt a bh, = 75° 33.0
Aus Tafel I und Tabelle 1 C, =— 20
Punkt b hı = 75° 30.4’.
Beispiel 1b.
P=-+18°35, 6=—-+21°20', t=— 1h 7m 258.
Aus Figur 3.
—60= 4.
© $ Punkt a ho == 75° 41.1’
Aus "Tafel I und Tabelle 1 C, =—_ 5.7
Punkt bh; = 75° 35.4’.