39.
40.
41,
42,
43,
44.
45.
A6
Pettersson, H,: Zur Technik der Dichtigkeitsbestimmung von Meerwasser. ; 87
Über die Veränderlichkeit der Temperatur von Tag zu Tag an der deutschen Küste
1890 bis 1899, . . ;
Wie steht.es um unsere Wettervorhersage?
Jahr Seite
1907. 516.
1911. 573.
F. In »Das Wetter«,
Zur Frage der Verlegung des wettertelegraphischen Dienstes auf eine frühere Stunde.
Die Förderung unserer Wettervorhersage. ;
Der Gebrauch der Chiffrierung im Wetterdienst. . .
Fortschritte der Wettertelegraphie. ;
Ausbau der Abonnements-Wettertelegramme‘ am 1. Mai 1914.
Wetterkarte und Wettervorhersage,
1902, 193.
1909. 261
1910, 44.
1913. 78.
1914. 94,
1914. 73.
Zur Technik der Dichtigkeitsbestimmung von Meerwasser.
IL. 3 *
Die-im vorigen Teile des Aufsatzes!) beschriebenen Instrumente sind
eigentlich nur für Dauerbeobachtungen bei landfesten bzw. unterseeisch ver-
ankerten Beobachtungsstationen geeignet. Die messende Hydrographie braucht
aber auch sondierende Instrumente für Einzelbeobachtungen an Bord in ver-
schiedenen Tiefen. Derartige Messungen werden gegenwärtig mit Hilfe von
Wasserschöpfern gemacht, z.B. vom Typus Nansen-Pettersson, welche in
mäßigen Tiefen auch Temperaturbestimmungen in situ auf etwa 0°.02 ermöglichen.
Die dabei erhaltenen Wasserproben werden später einer Salzgehaltbestimmung
durch Titrieren auf etwa 0.02%, (gewöhnlich im Laboratorium) unterworfen.
Für manche Zwecke ist eine derartige Präzision unnötig hoch, wie schon im
ersten Teil dieses Aufsatzes betont wurde. Bedenken wir nur, daß eben im
interessantesten Gebiete, in den oberen Schichten des Küstenwassers, eine Ver-
änderlichkeit von Temperatur und Salzgehalt mit der Tiefe von 1° bzw. 1%9
pro Meter gar nicht ungewöhnlich ist. Anderseits entsteht schon ‚durch die
vertikale Ausdehnung des Wasserschöpfers eine Ungenauigkeit in der Tiefen-
bestimmung von wenigstens 0.1 m, abgesehen von den viel größeren Fehlern,
welche durch die Wellenbewegung an der Oberfläche und durch schräge Stellung
der Instrumentenleine verursacht werden. Auch bei sofortiger Wiederholung
einer Lotung in augenscheinlich derselben Tiefe differieren darum die gefundenen
Werte des Salzgehalts nicht selten um mehrere Zehntel von einem Promille!
Wenn man aber auf eine sehr hohe Präzision bei derartigen Messungen
verzichtet, kann man viel bequemere und dabei auch weniger kostspielige
Methoden erhalten.
Besonders für die sehr wichtige Frage vom Zusammenhang zwischen Ver-
änderungen in den hydrographischen Verhältnissen und gleichzeitigen Fluktua-
tionen in der Ausbeute der großen Fischereien wäre es vorteilhaft, Instrumente
zu benutzen, welche eine schnelle orientierende, wenn auch wenig genaue Unter-
suchung der augenblicklichen hydrographischen Situation erlauben, und dabei
so einfach konstruiert sind, daß sie selbst von ganz ungeübten Personen gehand-
habt werden können, .
Die Erfahrung zeigt, daß das bisher gebräuchliche Aräometerverfahren
wegen der Anzall der damit verbundenen Manipulationen und der erforder-
lichen Vorsichtsmaßregeln (um sehr grobe Messungsfehler zu vermeiden), nicht
genügend popularisiert werden kann. Es liegt aber nahe, das messende Instru-
ment selbst in das Innere eines Wasserschöpfers zu verlegen, um somit die Zahl
der nötigen Manipulationen sowie die.Gefahr eines Zerbrechens auf ein Minimum
zu reduzieren und also den Wasserschöpfer in einen »Wassersucher« zu ver-
wandeln. Zu diesem Zwecke habe ich das in Figur 1 skizzierte Instrument
konstruiert.
"Diese Zeitschrift. Jannar 1917.