Wedemeyer, A.: Die Tafeln der Meridionalteile.
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anlaßt worden ist. Diese Bemerkungen Wilsons konnte. ich nicht nachprüfen, da
Pitiseus’ Trigonometry nicht zu erhalten war. Handson hat aber richtig ge-
schlossen, daß die Berechnung mit Hilfe des arithmetischen Mittels der Sekanten
weiter von der Wahrheit abbleibt als jene. durch das Mittel der Cosinus, wie
gleich bewiesen werden soll. .
Gunter tabuliert die Meridionalteile von */,g° zu */,0° der Breite bis 89°.9 in
nn Grad, wie Tabelle 3 zeigt.
Tabelle 3.
Breite
LO©
09
30°
40°
30°
A0°
0°
Q0°
OO
Q40
270
Gunter | Mendoza
10°,051 603'.06
200.419 1225/14 |
310.473 1888'.38
430,711 2622,66 |
579.909 3474/54 |
750.456 45277,36 |
990.431 5965/86 |
1390,585 8375/.10 |
1520.423 9145,38
168°.947 10136',82
9080 705 125322 30
6037.07
1225.14
1888.38
2622/69
3474/47}
4527,37 |
5965/92
8375201
9145/46
10136/,89
12522 11
Breite
QQ0
90°
Differenz Gunter
271°.705 16302’.30
. 6.048
277°,753 16665'.18
6.764
254°.517 17071/.02
7.674
292°.191 17531’.46
8,867 ;
301°.058 18063/.48
10.505
311°.563 18693’.78
12,892
324°.455 19467’.30
16,711
341°.166 20469'.96
23,873
3650.039 21902’,34
. 42,972
4089°.011 24480/.66
Infinite.
Mendoza
16299/.56
16661/.78
17066'.70 1)
17525/.77
18055’.70
18682/.49
1944961
20438',59
21832'.48
249215'.35
G.-M.
+ 2.74
3/40
4',32
5'.69
078
11.29
17.69
31,37
69.86
265.31
Aus den Differenzen geht hervor, daß Gunter 4% (sec @ + see [p — 0°.1])
addiert hat, Es ist nämlich:
sec 89°.0== 57.299 sec 89°,5 — 114.593 sec 89°,8 = 286.479
sec 89 .1=— 63.665 sec 89 .6 = 143.241 sec 89 ‚9 — 572.958
Summe =— 120.964 =— 257.834 859.437
2 Summe = 60.48 =— 128.92 =— 429.72
ser R9 05° — 60.231 sec 89.55° — 1272.33 sec 89.85%° — 381.97.
Gunter sagt nur: »The making of this table is by addition of Secants,«
Die wahren Werte müssen stets kleiner sein‘ als die von Gunter berechneten.
Lastman, der das Mittel der Cosinus zur Rechnung zu benutzen empfiehlt, hat
für 89°.9 24211.8. Der große Unterschied rührt davon her, daß Gunter ein
sechsmal größeres Intervall benutzt als Lastman.
Gunter bringt »die Meridianlinie an der Seite des Sektor an neben der
Line of Lines. Die Meridianlinie ist bis 87 gr. in ungleiche Teile geteilt (70 gr.
etwa die Hälfte von 87 gr.) ebenso wie der Meridian in der Karte nach Merkators
Projektion«. Er lehrt die Benutzung des Sektor für die Besteckrechnung und
ist der erste, der die Tafel der M. P. nicht nur zum Kartenzeichnen verwendet,
Snellius hat erst 1624 die M. P. bei der Besteckrechnung benutzt,
Klaas de Vries (Schat-kamer of kunst der Stuurlieden, vermeerderd en
verbeterd door Evert Floryn, op nieww overzien door S. Hollander, Amsterdam
1812, 2, Teil) empfiehlt im Text ebenfalls das Mittel der Sekanten zur Berechnung
der Meridionalteile. Er sagt ausdrücklich: »Men vindt de Secans von 88° 13
door de Secans von 88° 1’ en von 88° 2' by elkander te tellen en de Som door
9 deelen.« Er rechnet als Beispiel die M. P. von 88° 1’ bis 88° 4' vor, Secans
1) Die Börgensche Tafel, die die M. P. von !/,9’ zu */,o’ bringt, hat 17066’,8, Die Differenz-
reihe beweist, daß der Mendozasche Wert richtig ist.