accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 44 (1916)

Wedemeyer, A.: Die Tafeln der Meridionalteile. 
75 
anlaßt worden ist. Diese Bemerkungen Wilsons konnte. ich nicht nachprüfen, da 
Pitiseus’ Trigonometry nicht zu erhalten war. Handson hat aber richtig ge- 
schlossen, daß die Berechnung mit Hilfe des arithmetischen Mittels der Sekanten 
weiter von der Wahrheit abbleibt als jene. durch das Mittel der Cosinus, wie 
gleich bewiesen werden soll. . 
Gunter tabuliert die Meridionalteile von */,g° zu */,0° der Breite bis 89°.9 in 
nn Grad, wie Tabelle 3 zeigt. 
Tabelle 3. 
Breite 
LO© 
09 
30° 
40° 
30° 
A0° 
0° 
Q0° 
OO 
Q40 
270 
Gunter | Mendoza 
10°,051 603'.06 
200.419 1225/14 | 
310.473 1888'.38 
430,711 2622,66 | 
579.909 3474/54 | 
750.456 45277,36 | 
990.431 5965/86 | 
1390,585 8375/.10 | 
1520.423 9145,38 
168°.947 10136',82 
9080 705 125322 30 
6037.07 
1225.14 
1888.38 
2622/69 
3474/47} 
4527,37 | 
5965/92 
8375201 
9145/46 
10136/,89 
12522 11 
Breite 
QQ0 
90° 
Differenz Gunter 
271°.705 16302’.30 
. 6.048 
277°,753 16665'.18 
6.764 
254°.517 17071/.02 
7.674 
292°.191 17531’.46 
8,867 ; 
301°.058 18063/.48 
10.505 
311°.563 18693’.78 
12,892 
324°.455 19467’.30 
16,711 
341°.166 20469'.96 
23,873 
3650.039 21902’,34 
. 42,972 
4089°.011 24480/.66 
Infinite. 
Mendoza 
16299/.56 
16661/.78 
17066'.70 1) 
17525/.77 
18055’.70 
18682/.49 
1944961 
20438',59 
21832'.48 
249215'.35 
G.-M. 
+ 2.74 
3/40 
4',32 
5'.69 
078 
11.29 
17.69 
31,37 
69.86 
265.31 
Aus den Differenzen geht hervor, daß Gunter 4% (sec @ + see [p — 0°.1]) 
addiert hat, Es ist nämlich: 
sec 89°.0== 57.299 sec 89°,5 — 114.593 sec 89°,8 = 286.479 
sec 89 .1=— 63.665 sec 89 .6 = 143.241 sec 89 ‚9 — 572.958 
Summe =— 120.964 =— 257.834 859.437 
2 Summe = 60.48 =— 128.92 =— 429.72 
ser R9 05° — 60.231 sec 89.55° — 1272.33 sec 89.85%° — 381.97. 
Gunter sagt nur: »The making of this table is by addition of Secants,« 
Die wahren Werte müssen stets kleiner sein‘ als die von Gunter berechneten. 
Lastman, der das Mittel der Cosinus zur Rechnung zu benutzen empfiehlt, hat 
für 89°.9 24211.8. Der große Unterschied rührt davon her, daß Gunter ein 
sechsmal größeres Intervall benutzt als Lastman. 
Gunter bringt »die Meridianlinie an der Seite des Sektor an neben der 
Line of Lines. Die Meridianlinie ist bis 87 gr. in ungleiche Teile geteilt (70 gr. 
etwa die Hälfte von 87 gr.) ebenso wie der Meridian in der Karte nach Merkators 
Projektion«. Er lehrt die Benutzung des Sektor für die Besteckrechnung und 
ist der erste, der die Tafel der M. P. nicht nur zum Kartenzeichnen verwendet, 
Snellius hat erst 1624 die M. P. bei der Besteckrechnung benutzt, 
Klaas de Vries (Schat-kamer of kunst der Stuurlieden, vermeerderd en 
verbeterd door Evert Floryn, op nieww overzien door S. Hollander, Amsterdam 
1812, 2, Teil) empfiehlt im Text ebenfalls das Mittel der Sekanten zur Berechnung 
der Meridionalteile. Er sagt ausdrücklich: »Men vindt de Secans von 88° 13 
door de Secans von 88° 1’ en von 88° 2' by elkander te tellen en de Som door 
9 deelen.« Er rechnet als Beispiel die M. P. von 88° 1’ bis 88° 4' vor, Secans 
1) Die Börgensche Tafel, die die M. P. von !/,9’ zu */,o’ bringt, hat 17066’,8, Die Differenz- 
reihe beweist, daß der Mendozasche Wert richtig ist.
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.