Kleinere Mitteilungen,
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noch ziemlich umständlich und zeitraubend. Hesselberg und Sverdrup verainfachen
sie in einer neuen Veröffentlichung!) wesentlich dadurch, daß sie 0% in
die von Bjerknes gegebenen Ableitungen einführen,
en Wenn, wie üblich, 0s-p die Dichte bei Salzgehalt S, Temperatur z und in
der Tiefe D (dyn. Meter) bedeutet, &x;-p das spezifische Volumen bei Sy + und
beim Druck p (Dezibar), die Größe & und 6 die von S, z, D oder p abhängigen
Korrektionsglieder für og und «, so ist:
0s:D = 8s:0 + DH &s Dt D 6870
Bey A rt 8 Sant Sept Asp
— 0: 1078
8870 = 14 107% 04, Mr on
0: D=1+107 0 ep ten ED 8srD
10780 |
ET
Die nun erforderlichen Größen stellen die Verfasser in 7 Tabellen zusammen,
abgesehen von &-p und Ös-p, die ihrer Kleinheit wegen vernachlässigt
werden, was in den meisten Fällen auch zulässig ist. -
6, pflegt ohnehin bei allen Serien zur Beurteilung der Gleichgewichtsverhältnisse
berechnet und auch in ozeanographischen Veröffentlichungen. mit-*
“6 - —8 in " . % LH
gegeben zu werden. Für HT ist, eine Tabelle für o, — Werte von 0.0
.OrT . u} .
zu 0.10 berechnet worden von 0; = 24.00 bis 28.90; für &5D, &D, Öspy Örp hat Bjerknes
die ausführlichen Tabellen‘ 12 H, 13 H, 20 H, 21 H berechnet, die Verfasser geben
Auszüge daraus für die hauptsächlichst vorkommenden Verhältnisse wieder. Neu
berechnet sind Tabellen für 10° ep und 1050, für die bei Serienmessungen meist
vorkommenden Tiefen,‘ Angaben über die Art der Berechnung fehlen, Offenbar
aber haben die Verfasser die von Ekman herausgegebenen »Tabellen für Meerwasser
unter Druck«?) benutzt. Aus den Tabellen I bis IV ergeben sich &p und
ö, nach einigen Umrechnungen, ;
Bei Einführung von go, gestaltet sich auch die Lösung der hydrostatischen
Aufgabe, d.h. die Berechnung der Tiefe eines gegebenen Druckes und des Druckes
in einer gegebenen Tiefe, einfacher. Statt der Ausdrücke bei Bjerknes
+ (%aD und D=D [ia
== DD. N: G
P=Pa5,0,D fe uw 35,0, 1 /S0P
entstehen die Formeln: ; .
D . .
p=D+ 1078 /orD „‚dD und D=p-+f Air ‚dp,
0 0
und
wÖörin
Asp = — 10 Or 5 ösp+ a
ET
ist, D und p sind mit hinreichender Genauigkeit durch die Zahlen für die
yeometrischen Tiefen gegeben. Es bedarf also nur der numerischen Integration
von o,Dp und As-p, die leicht auszuführen ist, da diese Glieder aus der Berechnung
von 0s-D und @s-p bekannt sind. An zwei ‘Beispielen führen die Verfasser die
Berechnung von @s-Di &szm D und p durch. + ; . .
Für die meisten Zwecke werden die bequemen 7 Tabellen von Hesselberg
und Sverdrup vollkommen ausreichen. Bei anderen als den dort berücksichtigten
Temperaturen und Salzgehalten wird man auf die ausführlichen Tabellen
. ') Th. Hesselberg und H. U. Sverdrup. Beitrag zur Berechnung der Druck- und Massenverteilung
im Meere, Bergens Museums Aarbok 1914—15. Nr. 14..
2) Publications de circonstance Nr, 49, Kopenhagen 1910,
Ann. d. Hydr. usw. 1916, Heft XII.