Grossmann: .Die Psychrometerformel,
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Wärmegleichgewicht eingetreten. jet. Von dieser vorbeiströmenden Luftmasse. wird
dann in der Zeiteinheit eine bestimmte Wärmemenge an die feuchte Kugel abgegeben
und Wasserdampf in bestimmter Menge aufgenommen. Wenn sich diese Luftmasse
auf *.(t > t,) abkühlt, so‘ können wir dies rechnerisch so auffassen, als. ob ein
Teil der vorbeistreichenden Luft sich auf t, abkühle und der übrige unveränderte
Temperatur behalte — und ebenso können wir, falls die vorbeistreichende Luftmasse
ihren Wasserdampf auf €’ (e’ << e,) erhöht, dieses rechnerisch so auffassen, daß nur
ein Teil dieser Luftmasse Wasserdampf aufgenommen habe und dessen Spannung
von e auf e, steigt, während der übrige Teil keine Änderung seines Wasserdampf-
gehalts erfährt. Bezeichnen ‚wir die indem. sich von t auf t, abkühlenden Teil der
in der Zeiteinheit vorbeistreichenden feuchten Luft enthaltene trockene Luft mit m
und entsprechend die in dem seinen Wasserdampfgehalt von e auf e, erhöhenden Teil
dieser feuchten Luft enthaltene Masse trockener Luft mit m,, so stellen diese Größen
m und m, eindeutig definierte, bestimmte Größen dar, die für den betreffenden physi-
kalischen Vorgang als konstant anzusehen sind... Wir bezeichnen ferner den. Druck
der trockenen Luft mit b und halten daran fest, daß dieser Teil des’ am Barometer
abgelesenen Luftdrucks B unverändert auch in der feuchten. Luft, die an der Thermo-
meterkugel vorbeigestrichen ‚ist, herrscht. (Die früheren Ableitungen, wie auch
meine von 1889,. machen den Unterschied zwischen dem Druck der trockenen Luft
B — e in der weiteren Umgebung und demjenigen in. der Nähe der feuchten Kugel
B — e,, wobei übersehen worden ist, daß der Gesamtdruck B in der Nähe der
Kugel ein anderer geworden ist, also auch B, statt B für den Gesamtdruck in der
Umgebung der Kugel gesetzt werden müßte:):
__ Führen wir dieselben Bezeichnungen wie oben bei Gay Lussac ein und außer-
dem sw als Bezeichnung für die spezifische Wärme des Wasserdampfes bei kon-
stantem Druck, so berechnet sich die Wasserdampfmasse von der: Spannung e,
die der Masse m der trockenen Luft beigemengt ist, auf A ‚ die von der feuchten
Luft bei ihrer Abkühlung auf t, abgegebene Wärmemenge also. auf
- ms (t — t) + su (tt) = mt 6 + Zw): a
* V + -
Die Masse trockener Luft m, enthielt ursprünglich bei.dem Dampfdruck.e die
Dampfmasse ZA: und nach ihrem Vorbeistreichen an der Kugel a beigemengt,
hat also die Dampfmasse 1? — ee aufgenommen; ‚da die. Masseneinheit A
Wärmeeinheiten (Kalorien) zur Verdampfung, erfordert (bei der Verdampfung bindet),
beanspruchte diese die, Wärmemenge TE (e, — e) 2. Die beiderlei Wärmemengen
müssen einander im Zustand des Wärmegleichgewichts gleich sein, so daß man die
Bezeichnung gewinnt 0 .
mt ts + Ben) = ed.
Diese stimmt mit der obigen Formel 4. von Au gust genau überein, wenn
wir für b den unrichtigen Wert B — e, setzen und m = m, annehmen. .
Führen wir‘ den. Barometerstand durch die Bezeichnung bb = B — e ein, so
erhalten wir aus 6. die allgemeine Psychrometerformel ;
Ze BB Hgg 7) (LS
Sn m. 0A; Ö: Ki (2-5) ( 3)
Führen wir die weiter ein: ** 4)
—_ €0 5 ; — €)
€ ( + a) (1 a 5)
A — 2 o Zi Te
An
Ar m, el Ti ;
Rn ._ m se
As == Ap=0= m oA)
6.