576 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1916.
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keine
nach Schätz. keine
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Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage)
Mittl. Wind-
stärke (Beaufort)
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31
2.1
2.2
X
Im Rücken des Tiefdruckgebiets zog ein Hochdruckgebiet über dem Ozean
heran und dehnte sich bereits am 21. über Mitteleuropa aus. Hiermit wurde die
vom 21. bis Monatsende währende trockene Zeit eingeleitet, die durch die Herr-
schaft mehrerer aufeinanderfolgender Hochdruckgebiete gekennzeichnet war.
Ein erstes Hochdruckgebiet schritt vom 21. bis 24, südostwärts über Mittel-
europa bis Südrußland, ein zweites vom 25, bis 28. vom Nordmeer bis West-
rußland, und diesem folgte ein drittes nach, das in der Nacht zum 29. nordwest-
lich von Europa heranzog und sich bis zum Morgen schon über Skandinavien
und dann über ganz Mitteleuropa ausdehnte.‘ Bis- zum 26. wehten leichte bis
schwache veränderliche Winde an der Küste, vom 27. an aber etwas lebhaftere
Winde andauernd aus östlichen Richtungen, die unter Wechselwirkung des Hoch-
druckgebiets mit einem ostwärts über Süddeutschland hinwegziehenden Tiefdruck-
gebiet am 30, an der Ostsee teilweise stürmisch wurden. Während dieses letzten
Monatsdrittels, wo Luft ozeanischer Herkunft nicht zugeführt wurde und diese
entweder dem Binnenland oder höheren Breiten entstammte, stellten sich fast
durchweg an der Küste die niedrigsten Monatstemperaturen ein.
) Die Niederschlagswerte sind auf ganze Millimeter abgerundet.
2) Die registrierten Windgeschwindigkeiten und Sturmnormen erscheinen seit Januar dieses
Jahres infolge anderer Berechnungsweise kleiner als früher (vgl. die Erläuterungen der Januar-Tabelle,
‚Ann, d. Hydr. usw.« 1905 S. 143).
Druck und Verlag von E. S. Mittler & Sohn, Königliche Hofbuchhandlung und Hofbuchdruckerei,
Berlin SW, Kochstraße 68—71,