Kleinere Mitteilungen,
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4. H. O. Nr. 166. Pacific Islands Pilot. Vol. II (neu), umfassend die
Cook-Inseln, Tuluai, die Gesellschafts-, Tuaumotu-, Marquesas-, Tonga-, Samoa-,
Fidschi-, Union-, Ellice-, Gilbert- und Phönix-Inseln, sowie die einzelnen Inseln
bei der Linie, nördlich von den angeführten Gruppen. Die N.t. M. H, O0. Wash.
sind bis einschließlich Nr. 52/1915 berücksichtigt.
5. H. O. Nr. 172. South America Pilot. Vol. I, East‘ Coast from the
Orinoco River to the River Plate. Durch diese Neubearbeitung wird ein Teil
des die ganze Ostküste Südamerikas bis zur Magellanstraße umfassenden See-
handbuches H. O. Nr. 88, East Coast of. South America ersetzt. Der neue Band
berücksichtigt die N. t. M. H. O0. Wash. bis Nr. 50/1915 einschließlich. Neu darin
ist, außer den Ergänzungen und Berichtigungen, ein Verzeichnis spanischer und
portugiesischer Wörter aus dem Seeverkehr.,
6. H. O. Nr. 176. British Columbia Pilot. Vol. II. The coast of British
Columbia from Cape Caution to Portland Inlet, including the Queen Charlotte
Islands and Dixon Entrance. Durch diesen 2. Band —- der erste ist erschienen,
aber bei der Deutschen Seewarte nicht angekommen -— wird, die Ergänzung des
Seehandbuches H.O. 96, das. die ganze Küste von Britisch-Kolumbien umfaßt,
vervollständigt, Was oben über einfache Wiedergabe des Textes der englischen
Seehandbücher gesagt ist, trifft auf dieses Buch verhältnismäßig wenig zu. Die
schnelle Entwicklung Britisch-Kolumbiens, soweit diese für ein Seehandbuch in
Frage kommt, hat eine ganz neue Bearbeitung nötig gemacht. Die N.,t.M.
H. O0. Wash. werden darin bis einschließlich. Nr. 8/1916 berücksichtigt. D.S.
4. Beiträge für Seehandbücher. Annuario Hidrografico’dela Marina
de Chile, Valparaiso 1915. Dieser 29. Band der hydrographischen Jahres-
berichte des chilenischen -Marine-Amts enthält als. Hauptteil Berichte über
Forschungs- oder Vermessungsreisen chilenischer Schiffe, Darunter sind 9 Berichte
über Vermessungen usw. in südchilenischen, patagonischen und feuerländischen
Gewässern aus den Jahren 1912/13 und ein Bericht über eine Erdumsegelung
aus den Jahren 1903/5, Die Berichte sind von 16 Karten, Plänen oder Skizzen
begleitet. Hieran schließt sich eine Abhandlung über das im Jahre 1866 be-
gonnene Kartenwerk von Chilo68,
Unter »Vermischtem« finden sich dann Arbeiten über den. unterseeischen
Wasserstandsmesser von Fave (31 Seiten) und über funkentelegraphische Über-
tragung der Zeit (15 Seiten). Hieran schließen sich Verzeichnisse der. astro-
Aomisch festgelegten Punkte, der Hafenzeiten und der Wasserstandsmesser, sowie
der vom Carnegie-Institut gefundenen Mißweisung an der chilenischen Küste.
Und endlich bringt das Jahrbuch auch noch einen Bericht über Schiffsunfälle an
der chilenischen. Küste und chilenischer Schiffe in anderen Gewässern aus dem
Jahre 1913. ; E Rke,
5. Magnetische Störungen im Sörö-Sund. Daß die erdmagnetischen Ver-
hältnisse Norwegens sowohl im Innern des Landes als auch in den Küstengebieten
mancherlei Störungen unterworfen sind, die auf die Bodenbeschaffenheit des
Landes zurückzuführen sind, ist durch gelegentliche Beobachtungen schon mehr-
fach festgestellt worden. Da in neuerer Zeit von verschiedenen Kapitänen
wiederholt über das Vorhandensein solcher Störungen bei der Durchfahrt durch
den Sörö-Sund berichtet worden ist, ‚sind von‘ dem Vorsteher des Seekarten-
wesens in Norwegen, dem Kapitän Bjorseth, ‘in .jener Gegend Beobachtungen
angestellt worden, die diese Angaben bestätigt haben. Das Störungsgebiet liegt
etwa auf 701/,° N-Br. und 23° O-Lg. v. Gr. und soll sich von Vatnholmens-Feuer
ungefähr 31/, Seemeilen nach Südwesten und 4 Seemeilen nach Nordosten bis .zur
Verbindungslinie zwischen Gyfjordvaeggen und Fella erstrecken. ;
Nach den zu verschiedenen Zeiten an Land in Tromsö, Bossekop, Hammer-
fest und anderen Orten angestellten Beobachtungen und auch nach einer Beob-
achtung des amerikanischen Vermessungsschiffes »Carnegie« aus dem Jahre 1914
würde die Mißweisung in dem betreffenden Teile des Sörö-Sundes bei ungestörten
Verhältnissen. 1° bis 2° W betragen. Wie die oben erwähnten. Beobachtungen
ergeben haben, zeigt die Magnetnadel dort tatsächlich größere westliche Ab-
weichungen vom astronomischen Meridian, die etwa 5° bis 6° betragen. : : Bth.