Kleinere Mitteilungen,
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wurde. Eine Sonderung der englischen und deutschen‘ Minen ist, als wissen-
schaftlich bedeutungslos, nicht erfolgt. Der Antrieb der Minen an die norwegische
Küste begann Neujahr 1915, die erste wurde bei Spangereid an der Südspitze des
Landes am 29. XII, die zweite bei Ekersund am 81. XII. 1914 gefunden.
Im Januar 1915 sind die Fundorte der Minen über die Küstenstrecke von
der schwedischen Grenze bis nach Aalesund verteilt, aber die Funde liegen am
dichtesten bei der Südspitze des Landes um Lindesnäs, Da die Strömung längs
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Fig, 1. / Minenfunde im Februar 1915.
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Fig. 2. Minenfunde im März 1915,
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der jütländischen Westküste sich im Skagerrak mit der norwegischen Küsten-
strömung vereinigt, so erklärt sich das erste Antreiben der Minen an der Süd-
spitze zwanglos, Die Anhäufung hier im Januar 1915 hält Nordgaard für einen
Hinweis auf eine besonders ausgeprägte auflandige Bewegung der Wassermassen
vor der Südküste.
Im Februar ist die Anhäufung noch ausgeprägter, namentlich bei Kristian-
sand und nördlich davon, wie uns Fig. 1 zeigt; hier muß demnach in diesem
Monat eine stark auflandige Bewegung geherrscht haben. Längs der norwegischen
Westküste liegen die Fundorte bis Smölen hinauf, sind jedoch ziemlich zerstreut.
Der März zeigt ein wesentlich anderes Bild, siehe Fig. 2. An der Südost-
küste fehlen die Minen ganz, treten aber in sehr verstärktem Maße an der West-
küste auf und liegen namentlich zahlreich auf. der Strecke zwischen Stavanger
und den Vikten-Inseln.