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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 44 (1916)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1916. 
Tabelle 6. 
Station 
Lindenberg 
Hamburg 
Magdeburg 
Chicago . . 
Erie . 0. 
Detroit . 
Milwaukee , 
Grand Rapids 
St. Paul . . 
Indianopolis . 
New Orleans . 
Evansville . . 
Keokuk . .. 
Atlantischer Ozean 40—50° N-Br.. 
n 
548 
263 
L76 
99 
79 
87 
156 
65 
152 
174 
160 
130 
107 
„928592 
L01xG 7 m/see. 110046 0—3 
v aG 
13.02 
14,1 
12.6 
6.04 
5.4 
4.05 
2.16 
2.47 
311 
164 
1.01 
3.21 
12,5 
13,6 
13.1 
13.2 
38 
7.6 
5,2 
5.0 
X. 
1.64 
2.19 
2.22 
2.32 
251 
5.08 
1.56 
4.50 
4.32 
3.99 
4.4 
12,3 
72 
11,8 
X 
W 
2.77 
2.56 
1.60 
2.81 
3.38 
1 82 
3.61 
3.90 
3,25 
3.56 
2.96 
549 
4.2 
42 
10.00 
823 
tr 1100. 
Tr 
0.780 
0.80 
0.72 
0.60 
1.65 
).72 
d.66 
72 
40.512,15 
+1.912,45 
43.313,14 
+5.011.48 
+ 4.52.16 
13.312,39 
14.312,47 
+35 241 
58 
).64 
2.47 
2.68 
158 
7610 
+62 2.94 
+47 2.73 
+59 163 
44.7 12.96 
+7.1 3.39 
1.68 
+ 0.2 
1042| 1044 
0.08 
0.2 
—00.1 
13 
0.2 
— 0.6 
—0.8 
0.6 
— 0.8 
— 0.8 
— 0.1 
—0.6 
0 
1.4 
In allen Fällen ist die Regression sehr nahe linear. Die Anzahl der Beob- 
achtungen an den einzelnen Stationen jst zu klein, um den Funktionenzusammen- 
hang nach der Methode der gleichen Häufigkeiten mit einiger Sicherheit unter- 
suchen zu können. Soweit diese Methode in Frage kommen könnte, gab sie aber 
einen linearen Zusammenhang, so wie es nach der Art der Regression zu er- 
warten war, Wir dürfen deswegen allgemein 
aG=avy-+ A 
setzen. Aus der Tabelle 6 sieht man, daß A nie wesentlich von Null verschieden 
ist. Wenn man annimmt, daß der wahrscheinliche Fehler von a, in Prozenten 
ausgedrückt, ebenso groß ist wie der wahrscheinliche Fehler von r, so findet 
man, daß der Wert A= 0 für die meteorologischen Stationen innerhalb der 
Grenzen der wahrscheinlichen Fehler liegt. Für den Atlantischen Ozean ist das 
aber nicht der Fall. Eine mögliche Ursache dieses Gegensatzes ist die, daß über 
dem Ozean die Beobachtungsfehler der Windstärke sehr groß sind, so daß der 
mittlere Fehler der Windstärke verhältnismäßig größer wird als der mittlere 
Fehler des Skalarwertes der Gradientkraft, Die Verteilung der Beobachtungen 
auf die einzelnen Stufen der Beaufortskala ist die folgende: 
Grad Beaufort: 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
Anzahl der Beobachtungen: 36 8 395 105 469 79 165 11 14 
Das deutet darauf hin, daß in diesen Karten die geraden Zahlen der Wind- 
stärke bevorzugt sind, was entweder an Beobachtungsfehlern oder an Undeutlich- 
keiten der Zeichnung dieser Karten liegen kann. Wir setzen deswegen im all- 
gemeinen A = 0 und erhalten als wahrscheinlichste normale Beziehung zwischen 
der Größe der Gradientkraft und der Windgeschwindigkeit: 
aG — ar 
wo a 
— 46 st. 
7 ) 
In der Tabelle 7 sind die Werte des Ablenkungswinkels für verschiedene 
Werte der Windgeschwindigkeit zusammengestellt worden. 
Aus dieser Tabelle sieht man, daß der Ablenkungswinkel in den unteren 
Stufen gewöhnlich etwas zunimmt, später aber ziemlich konstant bleibt. Wir 
können deswegen ohne große Fehler den normalen Ablenkungswinkel als unab- 
hängig von der Windgeschwindigkeit betrachten. | 
Die normale Beziehung zwischen Gradientkraft und Wind läßt sich also 
ganz allgemein in der Form 
(24) «Ga = FO) = av 
schreiben, wo a einen Vektor bedeutet, der mit der Windrichtung den konstanten 
Winkel @ bildet, positiv nach links gerechnet, und den Skalarwert es hat,
	        
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