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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 44 (1916)

Wettbewerb-Prüfung von Marine-Chronometern im Winter 1915/16, 361 
Chronometer 
Nr. 
Lange 
Wiegand 
Lidecke 
Union 
Lidecke 
Lange 
Lange 
Lidecke 
Lange 
Lange ; 
Klasse III. 
Lidecke 442 
Lange 177. 
Lange 186 
Lange 174) 
176 
52 
439 
28 
143 
ser 
0.095 
+ 0.004 
— 0.083 
+ 0.071 
— 0.026 
0.090 
0.055 
— 0.079 
+ 0.128 
40.151 
—+0.043 
-1- 0.090 
—+0.141 
+ 0.167 
U 
vr] 
sek 
+ 0.0008 
+ 0.0046 
+4 0.0044 
+ 0.0040 
0.0043 
0.03 
0.07 
0.02 
9.08 
0.02 
—0.0005 0.03 
40.0063 0.04 
1.0.0063 0.02 
10.0021 | 0.07 
1.0.0009 . 0.07 
+ 0.0016 
— 0.0005 
— 0.0002 
— 0.0006 
0.02 
0.02 
0.07 
0.06 
Chronometer 
Klasse IV. 
Union ] 
Lidecke 
Außer 
Wettbewerb. 
Klasse I. 
Lidecke 
Lidecke | 
Lidecke 
Nr. 
16 
308 
430 
447 
835 
nn 
sek 
— 0.031 
410.013 
+ 0.003 
0.040 
— 0.006 
sek 
— 0.0021 
— 0.0049 
0.0008 
0.0030 
0.0026 
Ivy] 
0.02 
0.02 
0.01 
0.03 
0.00 
Die Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste am 13. Januar 
und 16./17. Februar 1916. 
Yon Professor Dr. Grossmann, Hamburg, Deutsche Seewarte. 
(Amtlich) 
(Hierzu Tafel 11.) 
Nachdem unsere Nordseeküste seit 1911 von bemerkenswerten Hochwasser- 
schäden verschont geblieben war, stellten sich in verhältnismäßig kurzer Folge 
im Januar und Februar d, J, Sturmfluten ein, die hinsichtlich der erzeugten Flut- 
höhen und der durch Wellenschlag und Wind verursachten Zerstörungen, jene 
im Süden, diese im Norden unserer Nordseeküste, zu den schwersten Sturmfluten 
gehören, die über diese Küste hereingebrochen sind. Die Fluthöhen blieben nur 
um etwa !/, bis !/, m gegen die bisher nicht wieder erreichte gewaltige Sturmflut 
vom 3. Februar 1825 zurück. Da die zweite Sturmflut nur knapp fünf Wochen 
nach der ersten stattfand, und somit die Arbeiten zur Ausbesserung der Schäden 
noch nicht beendigt, teilweise auch kaum in Angriff genommen waren, gestalteten 
sich die verheerenden Wirkungen der Februarflut vielfach besonders verhängnis- 
voll, indem sie das im Januar begonnene Werk der Zerstörung vollendeten. 
Die nachfolgende zusammenfassende Behandlung beider Erscheinungen hat 
die Gelegenheit geboten, gewisse Gegensätze ihres Verlaufes in ihren Folgen 
durch Nebeneinanderstellung besonders überzeugend hervortreten zu lassen. 
Die Sturmflut vom 13. Januar 1916.) 
Bei andauernd von der Pyrenäenhalbinsel in wechselnder Mächtigkeit und 
Ausdehnung nordostwärts ausgebreitetem hohem Luftdruck und niedrigem Luftdruck 
über dem Ozean nordwestlich von Europa hatten unter dem Einfluß von mehreren 
nacheinander südostwärts über Skandinavien hinwegschreitenden Tiefdruckgebieten 
und ihren Ausläufern seit Beginn des Jahres an der deutschen Nordseeküste an- 
haltend Winde aus westlichen Richtungen geweht und waren bis zum 11. mit 
Ausnahme des 9. Januar in mehr oder minder großer Ausdehnung täglich 
stürmische Winde aufgetreten, besonders am 1., 2., 4, 8. und 11. (stets vom 
1) Eine Bearbeitung dieses Sturmes liegt bereits vor von P. H. Galle, »De Storm van 
13.—14. Jan. 1916« in Tijdschrift van het Kon. Nederl, Aurdrijkskundig Genootschap, Il. Serie. 
Dee] XXXIIL. 1916.
	        
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