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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 44 (1916)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juni 1916, 
Landmarken. Das Land zwischen der Devils-Huk und dem etwa 6 Kblg 
südöstlich davon liegenden Kap Sugarloaf steigt von der ziemlich zerklüfteten 
Küste allmählich an. Kap Sugarloaf ist 168 m (550’) hoch und sehr auffällig. Es 
hat an der Vorderseite steile Abhänge und sieht vom Norden wie der Richtkeil eines 
Geschützes aus, vom Osten und Südosten wie ein kegelförmiger Hügel. Etwa 1 Sm 
landeinwärts von Kap Sugarloaf steigt ein auffällig spitzer Hügel zu 176 m (577°) 
Höhe an, ist aber nur vom Norden aus zu sehen. Die Small-Huk, etwa 1 Sm südlich 
von Kap Sugarloaf, ist rundlich und 97 m (318’) hoch. Zwischen ihr und dem 
Quiddy Viddy-Hafen ist ein sehr auffälliger Küstenabhang, hinter dem ein Hügel 
zu 144 m (472’) Höhe ansteigt. Kap Cuckold, an der Südseite des Hafens Quiddy 
Viddy, ist 119 m (390’) hoch und kegelförmig, Kap North, an der Nordseite der Ein- 
fahrt in den St. Johns-Hafen, ist ein steiles Vorland von 84 m (275’) Höhe. 
Von Süden kommenden Schiffen dient zunächst Kap Spear als Landmarke. 
Es liegt 3.4 Sm südöstlich von Kap South, der Südseite der Einfahrt in den St. Johns- 
Hafen, und steigt steil zu 61 m (200‘) Höhe an. Etwa 1 Sm westnordwestlich davon 
liegt Kap Black, ein steiles Vorland, das nach der Kap Black-Bucht allmählich 
abfällt. Eine auf dem Kap errichtete Steinbake (Cairn) steht 127 m (417’) über 
Hochwasser. Die Cliff-Huk, etwa %/, Sm westlich von Kap Black, zeigt seewärts 
vierkantige Abhänge. Peggy’s Bay, eine kleine Huk !/, Sm nordwestlich von der 
Cliff-Huk, hat einen bemerkenswerten Gipfel in seiner Nähe. Die Spriggs-Huk, 
ı/, Sm nördlich von Peggy’s Bay, ist sehr spitz, das Land in ihrer Umgebung steigt 
allmählich an; steile Abhänge sind an beiden Seiten und 0.6 m bis 2.7 m (2’ bis 9’) 
hohe Inselchen sind an der Ostseite der Spriggs-Huk. Das Land südlich und nördlich 
von St. Johns erscheint aus einiger Entfernung hügelig, kahl und öde und steigt 
steil zu 84 m bis 237 m (275’ bis 779’) Höhe an. 
Weitere Landmarken sind: Cabot-Turm auf dem 152 m (500’) hohen Signal- 
hügel an der Nordseite der Einfahrt, Crows Nest, westlich vom Signalhügel, die Tabak- 
fabrik, die Türme von St. Patrick und Kirk und die katholische Kathedrale. Als 
Richtmarken zum Einlaufen dienen am Tage der weiße Mast mit weißer Tagmarke 
auf dem Dache eines roten steinernen Hauses bei der Kings-Ladebrücke und der 
Turm mit weißer Tagmarke der Congregational-Kapelle, bei Nacht die roten Feuer 
auf diesen Türmen. 
Kapt. F. Schäfer sichtete zuerst den Leuchtturm auf Kap Spear und den 
Signalhügel. 
Ansteuerung. Bei klarem Wetter ist St. Johns leicht anzusteuern. Bei 
dickem Wetter, wobei man auf Lotungen angewiesen ist, gibt das Cornelia-Tief 
recht guten Anhalt über den Abstand von der Küste. Dieses Tief ist eine 165 bis 
177 m (90 bis 97 Fad.) tiefe Rinne, die vor der Motion-Bucht beginnt und sich nach 
Norden erstreckt. Vor Kap North ist das Cornelia-Tief etwa 1°/4 Sm, vor Kap 
Sugarloaf etwa 31/, Sm und vor der Torbay-Huk etwa 5 Sm breit; weiter nördlich 
leiten seine Tiefen in das tiefe Wasser der Conception-Bucht. Vor Kap Sugarloaf 
und weiter nordwärts finden sich landwärts vom Cornelia-Tief noch wieder Stellen 
mit 183 m (100 Fad.) und mehr Wasser. 
Vor St. Johns nehmen die Tiefen innerhalb des Cornelia-Tiefs bis zur 55 m- 
(30 Fad.)Grenze regelmäßig ab; weiter landwärts sind sie aber unregelmäßig. 
Etwa 1 Sm vor der Robin Hood-Bucht liegt die schmale Riband-Bank, 
die in südlicher Richtung ungefähr 1.3 Sm lang und 48 m bis 55 m (26 bis 30 Fad.) 
tief ist, und etwa ?/, Sm ostsüdöstlich von der Einfahrt in den St. Johns-Hafen 
liegen die St. Georges Leads. Diese Bank ist in südlicher Richtung etwa 1/, Sm 
lang und 1 Kblg breit. Die Wassertiefe beträgt über ihrem südlichen Teil 44 m 
bis 31 m (24 bis 27 Fad.), über ihrem nördlichen Teil 27 m bis 29 m (15 bis 16 Fad.) 
mit 46 m (25 Fad.) dichtumzu. 
Steuert man, von Süden kommend, Kap Spear an, so muß man die dortigen 
Untiefen meiden. Die südlichste davon ist die Tinker-Klippe, die rw. 91° (mw. 
S0Oz0?/,0) 4 Kblg vom Leuchtturm auf Kap Spear 9.1 m (5 Fad.) unter Wasser 
liegt; nach Meldungen soll auf der Klippe noch weniger Wasser stehen. Die Old 
Harry-Klippe mit 5.5 m (3 Fad.) Wasser darüber liegt rw. 57° (mw. 0°/N), die 
Old Haman-Klippe mit 7.5 m (4!/, Fad.) Wasser darüber liegt rw. 1° (mw. NNO°/0)
	        
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