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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juni 1916,
Die Dichte, ausgedrückt durch v4, ist von mir im Gegensatz zu Bigelow
in den im Anhang beigefügten Tabellen nicht für die Tiefenlage verbessert an-
gegeben worden, Entsprechend den großen Temperaturunterschieden an der
Oberfläche finden wir auch große Dichteunterschiede im Bereich des Golfs von
Maine. So weist Station 106 (1913) unseres Schnittes B an der Oberfläche eine
Dichte von 1.02359, dagegen Station 95 (1913) eine solche von 1.02543 auf, eine
noch geringere Dichte (unter 1.02300) wurde im gleichen Jahr bei Station 88
gefunden. Im allgemeinen gilt dasselbe wie vom Salzgehalt, die Dichte nimmt
an der Oberfläche von Südwesten nach Nordosten zu. Hervorzuheben ist, daß
die mittlere Dichte an der Oberfläche im Golf größer war als an der Oberfläche
auf dem Schelf südlich von Kap Cod.
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Fig. 2. Salzgehalt und Strömungen an der Oberfläche (nach Bigelow).
Die vertikale Verteilung der Dichte zeigt im Westen des Golfs und über
den größeren Tiefen eine schnelle Zunahme mit wachsender Tiefe, über den Bänken
im Osten des Golfs dagegen Gleichförmigkeit, also dasselbe, was namentlich bei
der vertikalen Verteilung der Temperatur hervortrat, Im Jahre 1912 sind nur
sehr wenig Dichtebestimmungen vorhanden, die etwas zahlreicheren des Jahres
1913 ergeben, daß das schwerste Wasser in der Mitte des östlichen Beckens auf-
tritt (St. 92), jedoch sind die Unterschiede in den Tiefen von mehr als 60 bis 80 m
nur gering.
C. Die Wasserbewegung im Golf.
Der Golf von Maine bildet, wenn wir von der Fundy-Bai absehen, eine
ziemlich einfach gestaltete, flache Einbuchtung im Verlauf der nordamerikanischen
Küste, der ein breiter Schelf vorgelagert ist, an dessen Außenrande der Golfstrom,Kein Volltext zu diesem Bild verfügbar.
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