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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1916.
Treibeis 2,—23. III. 2%) 6. D. 40cm. °%) G. D. 48 cm. Festes Eis in den Fahrstrassen und im
Meere 29, I.—26. IV. Grobes Treibeis an der Küste 11. 1.—14. V. ?7) 6. D. 60cm. Festes Eis in
den Fahrstraßen und im Meere 29. I.—26. IV, Grobes Treibeis an der Küste 11. I.—14. V. 2%) 6. D.
50 cm. Festes Eis im Meere außerhalb ’des Hafens 14. I.—29. IV. Kein bedeutendes Treibeis; das
Jetzte wurde den 16. Mai gesehen. %) G. D. 55 cm. Festes Eis im Meere 10. I.—24, IV. Kein be-
deutendes Treibeis. 3%) G. DD. 90 cm. Festes Eis im Meere 10. I.—11. V. Bedeutendes Treibeis
22. XI. 1914—11. I. 1915 und 26. IV,—20. V. 3%) 6. D. 31, 3. 90cm. %®) 6. D. 100 cm, Die Fahr-
straßen mit festem Eise belegt 15. XIX. 1914—26. V, 1915. Viel Treibeis an der Küste 16. XI. 1914
bis 4. VI. 1915. 3) Zugang = Anfang des Gefrierens. %) Aufgang == Eisfreier Hafen.
6. D. — Größte Dicke des festen Eises im Hafen.
7. Vom Rigaschen Meerbusen ist nur gemeldet, daß das Eis der Düna am
14. IV. bereits heruntergekommen, ganz oben aber noch nicht aufgebrochen war.
8, Finnischer Meerbusen. Keine Meldungen,
3. Der Nordbotten. Die Eröffnungszeiten der schwedischen Häfen sind
aus der folgenden Tabelle zu ersehen. Die sonstigen Berichte lassen aber er-
kennen, daß mit der Eröffnung der Häfen die Schiffahrt draußen noch lange
nicht frei war. So ist es dem ersten, am 20. IV. in Gefle angekommenen Dampfer
nur gelungen sein Ziel zu erreichen, weil sich das Eis infolge südwestlichen
Windes und Regens von der Küste losgelöst hatte und vor dieser eine freie
Rinne entstanden war. Die Ost- und die Westkvarken sind am 29, IV, bei nörd-
lichem Winde, der das Eis bald nach Süden abtrieb, aufgebrochen. Die Schiff-
fahrt zwischen Schweden und Finnland ist am 10. V. wieder aufgenommen; zu-
gleich wurde gemeldet, daß verschiedene außerhalb des Eisgürtels der finnischen
Küste wartende Dampfer die Häfen erreicht hätten. Das Feuerschiff »Südost-
brotten« ist am 15. V. wieder ausgelegt worden.
[I. Die Eisverhältnisse in den dänischen Gewässern.
Der Winter 1914/15 ist sehr milde gewesen, und demnach ist, wie die
folgende, der Bearbeitung des dänischen Meteorologischen Instituts entnommene
Tabelle zeigt, in dänischen Gewässern auch nur wenig Eis aufgetreten; in offenen
Gewässern gar nicht oder doch kaum nennenswert. Die Durchschnittszahl der
Tage mit Eis für die letzten neun Jahre beträgt 15.4, dagegen ist die Durch-
schnittszahl für den Winter 1914/15 nur 6.1.
Zahl der Tage, an denen Eis vorhanden war:
Art der Gewässer
in Fahrstraßen . . . .
Häfen an Fahrstraßen .
teilweise geschlossenen Ge-
WÄäSSeN . . 0... +4
Häfen an geschlossenen
Gewässern. . . . ..
« geschlossenen Gewässern .
An allen Beobachtungsstellen
' ' \ ; ; nn
A A A ze! 1914.15
6,6
17.4
0.2
2.9
6.7
18.6
28.4
110
0.1
22
>11
0.2
3
7
20.4
3.2
1
21
Ö
0.5
D492
)<*
25 1
BO
16
AP
52.8
57.9
30.3
25,5
32.2
10.1
69.2
66.3
388
IC
20.7
At
Ya
5.6 |
O4
49.1 | 184
52,9 | 19.1
215 | 74
15.0 16.9
16.6 19.3
6.0 6.3
Nur geschlossene Gewässer, namentlich Skive-Fjord, Randers-Fjord, Kolding-,
Roskilde- und Praestö-Fjord, haben wochenlang Eis gehabt, doch ist auch hier
nirgends so viel gewesen, daß der Dampferverkehr hat eingestellt werden müssen,
Schwierigkeiten für Dampfer sind nur von Mariager und auch nur von vier Tagen
gemeldet. Die folgende Tabelle zeigt, daß die Beschränkung der Segelschiffahrt
auch nirgends lange gedauert hat.
Die Eisverhältnisse in den dänischen Gewässern.
In dieser Tabelle bedeuten:
Die ersten Zahlen hinter den Namen: Zahl der Tage, an denen die Schiffahrt behindert gewesen ist,
zweiten « « « « 1 € 2& 2 « « Segelschiffahrt unmöglich war.
nicht eingeklammerten Daten: Nur die Segelschiffahrt geschlossen,
mit runden Klammern umschlossenen Daten ( ): Dampfschiffahrt behindert.
« eckigen [ }: Schiffahrt geschlossen.